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13.06.2018

Erster Schweizer Bio-Viehtag

Der Austausch zwischen landwirtschaftlicher Praxis, Beratung und Forschung stand am ersten Schweizer Bio-Viehtag im luzernischen Alberswil im Zentrum. Der Anlass bot Aktuelles rund um die Bio-Rindviehhaltung. Mit dem Coop Fonds für Nachhaltigkeit unterstützen wir den Schweizer Bio-Viehtag als Hauptsponsorin.

Rund 800 Personen nutzten die Gelegenheit für eine praxisnahe Auseinandersetzung mit Fragen rund um Fütterung, Zucht, Tiergesundheit und Tierwohl. «Als Vollweidebetrieb leben wir Bio: Unsere sechzig Kühe sind fast immer draussen auf den Wiesen unterwegs», erklärt Andi Nussbaumer, Betriebsleiter auf dem Burgrain, anlässlich des ersten Schweizer Bio-Viehtags am 12. Juni auf seinem Betrieb. «Zur Bio-Nutztierhaltung gehören viel Auslauf und standortgerechte Fütterung», erläutert Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL. «Wichtig ist auch die Zucht von robusten, anpassungsfähigen Tieren und die gute krankheitsvorbeugende Betreuung.»

Rindviehhaltung im Fokus

Im Fokus des ersten Schweizer Bio-Viehtages stand die Rindviehhaltung. An 14 Themenposten gaben Fachpersonen Auskunft und standen für Diskussionen zu Fütterung, Zucht, Tiergesundheit und Tierwohl zur Verfügung. Im Forum stellten Praktikerinnen und Praktiker innovative Betriebssysteme vor und gaben die Erfahrungen in Kurzreferaten weiter. Im Jahr 2020 wird dann der zweite Schweizer Bio-Viehtag stattfinden.

Naturaplan: Bio vom Stall bis auf den Teller

  • Coop Naturaplan ist die führende Bio-Marke in der Schweiz. Wir setzen voll auf die Knospe von Bio Suisse und und garantieren damit strenge Anforderungen in der Schweiz – auch beim Tierschutz. Ein paar Beispiele:

    • Die Tiere leben in kleinen Herden und haben auch im Winter regelmässig Auslauf im Freien.
    • Rinder erhalten mindestens 90 % Raufutter wie Gras, Heu oder Silage und nur sehr wenig Kraftfutter.
    • Der vorbeugende Einsatz von Antibiotika, wie er in konventioneller Haltung oft vorkommt, ist verboten.
    Unabhängige und staatlich akkreditierte Institutionen kontrollieren mindestens einmal pro Jahr die Bio-Bauernhöfe, die uns beliefern. Auch die Verarbeitungsbetriebe und Lieferanten werden jährlich geprüft, damit wirklich nur dort Bio draufsteht, wo Bio drin ist.
    Foto: Marion Nitsch
    Foto: Marion Nitsch
    Foto: Marion Nitsch
    Foto: Marion Nitsch
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