Alle News
29.09.2017

Fair und lecker seit 25 Jahren – Max Havelaar Kaffee

Der meiste Kaffee wird in der Nähe des Äquators angebaut. Die meisten Kaffeefelder werden von Kleinbauernfamilien bestellt. Dank Fairtrade Max Havelaar werden globale Herausforderungen gemeinsam angepackt und das Leben der Bauern nachhaltig verbessert.

Tansania: Die Reise einer Kaffeebohne

Rund 80% des weltweit produzierten Kaffes stammt von Kleinbauernfamilien, die jeweils weniger als 10 Hektaren Land bewirtschaften. Viele von ihnen leben von nur 2 $ am Tag und führen ein Leben nur knapp über dem Existenzminimum. Mit Fairtrade wurde ein Konzept geschaffen, das diesen Familien ermöglicht, der Armut aus eigener Kraft zu entkommen. Auch die Stiftung Max Havelaar hat sich dem Konzept Fairtrade verschrieben. Kaffee war der erste Träger des Max Havelaar-Gütesiegels und dies seit nun 25 Jahren.

Genauso lange besteht auch die  Partnerschaft zwischen Max Havelaar und Coop.

Doch wo genau kommt dieser Fairtrade-Kaffee her und was muss gemacht werden, damit wir den Morgen mit einer Tasse Kaffee genussvoll starten können? Wir finden es heraus am Beispiel der Kooperative Kaderes, die Kaffee nach dem Fairtrade-Standard von Max Havelaar im Nordwesten Tansanias produziert.

Die Ernte

Wenn sich die Kaffeekirsche von grün zu rot verfärbt hat, ist es Zeit für die Ernte. Es dauert rund 11 Monate von der Blüte bis zur erntereife Kirsche. Von Juli bis September ist Haupterntezeit, in der die roten Kirschen von Hand von den Büschen gelesen werden.

Trocknen und abschälen

Die Kirschen werden innert weniger Stunden nach der Ernte zum Trocknen an die Sonne gelegt. Die Kirschen müssen dabei immer wieder gewendet werden, so können sie gleichmässig trocknen. Nach drei bis fünf Wochen ist der Trockenprozess abgeschlossen. Der Kaffee weist nun weniger Säure auf und hat dafür aber an Süsse und Körper gewonnen. Nach dem Trocknen werden die Kaffeebohnen in einer Walze vom getrockneten Fruchtfleisch getrennt. Anschliessend wird noch die Pergamenthaut, die die Kaffeebohnen umgibt, in einem mechanischen Mörser abgeschält.

Sortieren

In Handarbeit werden nach dem Trocknen die schlechten Bohnen und Fremdkörper wie Steine oder Zweige aussortiert, da diesen den Geschmack des Kaffees negativ beeinflussen. Der Rohkaffee wird nach Grösse sortiert. Dies hilft später eine gleichmässige Röstung zu erzielen.

 

 

Transport

In Jutesäcken verpackt ist der Rohkaffee nun parat für eine lange Reise. Ein Lastwagen bringt die Ladung zum Hafen, wo sie mit grossen Schiffen nach Europa transportiert werden. In Europa angelangt werden sie weiter zu den Röstereien gebracht.

Röstung

Das Rösten ist eine Kunst für sich. Nur die ideale Mischung verschiedener Bohnensorten in Kombination mit Dauer und Temperatur des Röstvorgangs, bringt einen qualitativ hochstehenden und ausgewogenen Kaffee hervor. Bevor der Kaffee dann abgepackt wird, muss er sich einer Qualitätskontrolle unterziehen, dem sogenannten «Cupping».

Genuss

Zu guter Letzt wird der Kaffee in die Regalen von Coop gebracht. Von dort findet der Kaffee dann seinen Weg in die Haushalte und in die Tassen der Kaffeeliebhaber und -liebhaberinnen.

Fairtrade bei Coop

Wir sind hierzulande die grösste Anbieterin von Fairtrade-Produkten und gehören weltweit zu den führenden Detailhändlerinnen in diesem Bereich. Vom Verkauf der Produkte mit dem Fairtrade-Gütesiegel profitieren rund 1,6 Millionen Kleinbauern und Arbeiterinnen.

Mehr zu Fairtrade Max Havelaar

Weitere Taten zu diesem Thema

Alle Taten entdecken