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23.05.2016

Mehr Biodiversität auf Bio Suisse Höfen

Seit 2013 gaben geschulte Bio-Bauern im Rahmen eines von Coop unterstützen Beratungsprojektes ihr Wissen und ihre Erfahrung bei der Förderung der Artenvielfalt direkt an Berufskollegen weiter. Die Resultate nach Abschluss des Projektes lassen sich sehen. Im Beratungszeitraum haben sich die Biodiversitätsförderflächen mehr als verdoppelt auf 474 ha.

Beratungsmodell «Von Bauer zu Bauer» erhöht die Biodiversität

© Yannick Andrea

Seit 2010 finanzieren wir praxisnahe Beratung, um Bio-Bauern zu noch mehr Biodiversität auf ihren Höfen zu verhelfen. Und seit 2013 gaben diese geschulten Bauern im Rahmen eines Beratungsprojektes ihr Wissen und ihre Erfahrung bei der Förderung der Artenvielfalt direkt an Berufskollegen weiter.

© Peter Mosimann

Die Resultate nach Abschluss des Projektes lassen sich sehen: Von 2013-2015 haben sich die Biodiversitätsförderflächen mehr als verdoppelt auf 474 ha. Vor der Beratung erfüllten die Betriebe im Durchschnitt 8 Massnahmen des Biodiversitäts-Checks von Bio Suisse. Durch die Beratung erreichen sie nun durchschnittlich 17.

© Peter Mosimann

Das Projekt hat nicht nur zu mehr Biodiversitätsförderflächen geführt, sondern auch zu einer Verbesserung der Qualität dieser Flächen auf den Betrieben. Denn besonders erfreulich ist, dass der Anteil an Biodiversitätsförderflächen mit Qualität II fast verdreifacht werden konnte, von 31 ha auf 86 ha. Der Anteil Biodiversitätsförderflächen, der in einem Vernetzungsprojekt integriert ist, ist von 3,1 auf 5 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche gestiegen. Viele der beratenen Betriebe liegen jedoch nicht in einem Vernetzungskorridor.

Coopzeitung 13.07.2015

Coopzeitung 29.07.2013

Abbildung: Durchschnittlicher Anteil der Biodiversitätsförderflächen vor und nach erfolgter Beratung (gemäss Vereinbarung) auf 108 Betrieben. Dargestellt sind die Summen aller Biodiversitätsförderflächen BFF QI, der BFF QII und BFF mit Vernetzung. 1 Baum wird gemäss Direktzahlungsverordnung als 1 Are gerechnet. (Daten: FiBL).
Abbildung: Durchschnittlicher Anteil der Biodiversitätsförderflächen vor und nach erfolgter Beratung (gemäss Vereinbarung) auf 108 Betrieben. Dargestellt sind die Summen aller Biodiversitätsförderflächen BFF QI, der BFF QII und BFF mit Vernetzung. 1 Baum wird gemäss Direktzahlungsverordnung als 1 Are gerechnet. (Daten: FiBL).