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09.06.2017

Neue Bio-Bauern gesucht: 6. Schweizer Bio-Ackerbautagung

Der Absatz von Bio-Produkten nimmt seit einigen Jahren wieder stark zu. Rund 13% der Landwirtschaftsfläche in der Schweiz wird biologisch bewirtschaftet. Bei unseren österreichischen Nachbarn sind es dagegen bereits 20%. Gemeinsam mit Bio Suisse – dem Verband der Schweizer Bio-Produzenten – möchten wir den Bio-Landbau in der Schweiz weiter fördern.

Bio von heute

© Marion Nitsch

Eine dieser Fördermassnahmen ist der Schweizer Bio-Ackerbautag von Bio Suisse, der am 8. Juni bereits zum 6. Mal stattfindet. Gezeigt werden dort die modernsten Methoden im Bio-Ackerbau, z. B. wie man mit intelligenten Fruchtfolgen oder Zwischensaaten das Unkrautproblem auch ohne Pestizide in den Griff bekommt, oder wie modernste Maschinen, welche für die speziellen Bedürfnisse im Bio-Ackerbau entwickelt wurden, den Bauern unterstützen können.

Das Ziel ist es, den interessierten Bauern zu zeigen, dass der Bio-Ackerbau in der Schweiz sehr gut funktioniert und eine Landwirtschaftsform mit Zukunft ist.

Mehr zum Bio-Ackerbautag

Bio Suisse-Bilder vom letzten Ackerbautag

Zunehmender Erfolg

© Marion Nitsch

Die Veranstaltung ist ein grosser Erfolg: dies zeigen die jährlich steigenden Besucherzahlen und Bauern, welche auf Bio umstellen. Unser vielfältiges Engagement für den Bio-Landbau zeigt sich in zahlreichen weiteren Initiativen: So nehmen wir den Umstellungsbetrieben viele Produkte bereits in der zweijährigen Umstellungsphase zu Bio-Konditionen ab und vermarkten die Produkte wo möglich unter unserer Bio-Marke Naturaplan mit der Umstellungsknospe.

Weiter unterstützen wir bereits seit 1993 zahlreiche Forschungsprojekte des FiBL. Im Bereich Ackerbau in der Schweiz laufen momentan verschiedene Projekte zu den Themen «Bio-Soja aus der Schweiz» und «Precision Farming». 

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