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12.06.2015

Tag gegen Kinderarbeit

Noch immer müssen Kinder in armen Ländern arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen. Wir setzen uns mit weltweit gültigen Geschäfts-Standards dafür ein, dass Kinderarbeit verschwindet.

Kinder sollen nicht arbeiten müssen

2002 hat die Internationale Arbeitsorganisation ILO den Welttag gegen Kinderarbeit ins Leben gerufen. Seither findet er jährlich am 12. Juni statt. Und ist leider immer noch nötig. Denn laut UNICEF müssen weltweit rund 190 Millionen Kinder im Alter zwischen 5 und 14 Jahren arbeiten. Hauptursache ist die Armut der Eltern.

Wir engagieren uns dafür, dass Kinderarbeit lieber früher als später ganz verschwindet. Dies tun wir, in dem wir soziale Mindeststandards bei unseren Zulieferern und Produzenten durchsetzen. Zum Beispiel mit der sogenannten Business Social Compliance Initiative (BSCI). Wir sind dieser Initiative 2005 beigetreten und haben den BSCI-Verhaltenskodex übernommen. Dazu gehören die Sensibilisierung, Gespräche am runden Tisch mit Behörden und Gewerkschaften sowie regelmässige unabhängige Kontrollen durch entsprechende, akkreditierte Fachorgane.

Wachsender Anteil am Verhaltenskodex

Das Engagement für faire Arbeitsbedingungen hat bereits Früchte getragen. In verschiedenen Ländern gibt es bei Betrieben, die für den Export arbeiten, kaum noch Kinderarbeit. China hat sein Arbeitsgesetz dahingehend angepasst, dass es dem westlichen Standard entspricht. Und in Thailand wurden die Arbeitszeiten reduziert und die Löhne erhöht. Und bei unseren direkten Non-Food-Lieferanten aus Risikoländern beträgt der Anteil derer, die den BSCI-Prozess durchlaufen haben, bereits 90 Prozent (gemessen am Umsatz).