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12.07.2018

Unsere Verpackungen aus Gras reduzieren Plastik

Ein erster wichtiger Schritt um Plastik zu reduzieren: Eine Verpackung, die zu 40 Prozent aus Gras besteht. Bei der Herstellung des Graspapiers wird im Vergleich zu herkömmlichen Verpackungsmaterialien bis zu 40 Prozent Energie eingespart. Und das ist erst der Anfang.

Seit Mittwoch, 4. April verpacken wir unsere Naturaplan-Bio-Äpfel in der Ostschweiz, in der Nordwestschweiz, in der Zentralschweiz und in Zürich in der neu entwickelten Verpackung aus Graspapier. Die Verpackung kann wie gewöhnlicher Karton rezykliert werden und besteht nebst dem getrockneten Gras aus Holzzellstoff aus FSC-zertifizierten Wäldern. Ihre Herstellung spart im Vergleich zu reinen Holzzellstoff-Verpackungen nicht nur bis zu 40 Prozent Energie, sondern auch viel Wasser ein.

Gras-Flächen als Lebensraum für Tiere und Pflanzen

Das Gras für die Verpackung stammt überwiegend von ökologischen Ausgleichsflächen, die in der Nähe der Papierproduktionen liegen. Das bedeutet, dass die Landwirte das Gras ohne Zugabe von Düngemitteln wild wachsen lassen. Damit das Gras und die Pflanzen Samen bilden können, wird es nur zweimal jährlich gemäht. Zum Füttern von Tieren eignet sich das lange Gras nicht, für die Herstellung des Graspapiers ist es jedoch ideal. Somit sind die Wiesen nicht nur ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern es wird auch ein wertvoller Rohstoff gewonnen.

Plastikreduktion: Mit grossen Schritten voraus

Die Verpackung aus Graspapier ist das Ergebnis eines mehrjährigen Projekts und ein erster Schritt auf dem Weg Verpackungen bei unserem Bio-Früchte und -Gemüse zu reduzieren. Wir prüfen aktuell weitere Möglichkeiten und werden im Herbst weitere Massnahmen umsetzen, um Verpackungen zu reduzieren und Plastik einzusparen.

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