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03.08.2016

Wir schützen Wald

Um die Wälder weltweit besser zu schützen, braucht es vereinte Kräfte. Wir helfen dabei mit.

Wir helfen aktiv mit, den Wald zu schützen

Diesen Juli haben wir die «New York Declaration on Forests» zum Schutz der Wälder unterzeichnet, denn nur gemeinsam mit Regierungen und NGOs können wir als Unternehmen das weltweite Abholzen grosser Waldflächen verhindern.

Überlebenswichtige Wälder
Wälder sind für unsere Zukunft existenziell, denn sie sind für rund 80 Prozent der Biodiversität auf dem Festland verantwortlich und spielen für über 1,6 Milliarden Menschen eine lebenswichtige Rolle. Jährlich nimmt die weltweite Waldfläche jedoch um rund 13 Millionen Hektar ab – dies entspricht der dreifachen Fläche der Schweiz. Etwa die Hälfte verschwindet, weil sie für die Produktion von Palmöl, Soja, Rindfleisch und Papier umgenutzt wird.

Ziele bis 2030

  • Die New Yorker Deklaration hat unter anderem diese Ziele definiert:

    • Den globalen Waldverlust bis 2020 mindestens halbieren, kein Verlust mehr bis 2030.
    • Die Privatwirtschaft unterstützen, die Abholzung in den Lieferketten von Soja, Palmöl, Papier und Rindfleisch zu eliminieren.
    • Alternativen ermöglichen, damit Menschen vor Ort den Wald nachhaltig nutzen können.
    • Wiederaufforstung von 150 Millionen Hektar Wald bis 2020, weitere 200 Millionen Hektar Wald bis 2030.
    • Reduktion von Treibhausgasen, verursacht durch Abholzung, entsprechend den weltweiten Klimaschutz-Zielen.

Was wir für den Waldschutz tun

  • Wir als Coop tragen aktiv dazu bei, diese Ziele zu erreichen. Ein paar Beispiele:

    • Holz und Papier: Wir setzen konsequent auf FSC-zertifizierte oder rezyklierte Produkte. 2015 haben wir diesen Anteil an Holz und Papier aus nachhaltigen Quellen auf 70,8 Prozent erhöht.
    • Palmöl: Seit 2004 sind wir Mitglied des «Roundtable on Sustainable Palm Oil». Damit setzen wir uns ein, dass Palmöl unter sozialen und umweltgerechten Bedingungen produziert wird und keine Regenwälder mehr gerodet werden. Ende 2015 stammten bereits 92,7 Prozent des Palmöls in den Lebensmitteln unserer Eigenmarken direkt aus nachhaltigem Anbau.
    • Soja: Wir haben die Basler Kriterien für einen verantwortungsbewussten Sojaanbau entwickelt und das Sojanetzwerk Schweiz gegründet. Heute entsprechen 94 Prozent der in die Schweiz importierten Soja für Futtermittel den Standards des Sojanetzwerks. Sie stammen somit aus nachhaltigem, gentechfreiem Anbau ohne Abholzung.
    • Kakaoanbau: Wir unterstützen Projekte zur Wiederaufforstung. Zum Beispiel indem wir ein neuartiges Anbausystem für Kakao fördern. Damit verbessern wir lokale Ökosysteme.

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    «New York Declaration on Forests»