Meilensteine für Mensch, Tier und Natur

Die Nachhaltigkeit ist bereits seit Jahrzehnten integrierter Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Diese Meilensteine zeugen davon – und jedes Jahr arbeiten wir intensiv an neuen Projekten.

2016

    • Ausgezeichnete Energiestrategie: Für unsere Energie-/CO2-Vision haben wir 2016 den Watt d’Or 2016 Spezialpreis «Unternehmensstrategie» erhalten. Der renommierte Schweizer Energiepreis wird jährlich vom Bundesamt für Energie vergeben.
    • Neues Coop-Ladenkonzept: Bei unserem neuen Ladenkonzept haben wir dem Nachhaltigkeitsgedanken besonders Beachtung geschenkt. So sind die Kühlschränke im Selbstbedienungsbereich beim Fleisch und der Charcuterie mit Glastüren ausgestattet und die Beleuchtung im Laden ist zu 100 Prozent LED.
    • Nachhaltiger Fisch: Seit 2016 stammen bei uns wirklich alle Fische und Meeresfrüchte aus nachhaltigen Quellen – egal ob frisch, tiefgekühlt, in Dosen oder im Restaurant. Zudem bieten wir das grösste Seafood-Angebot in Bio-Qualität an. Als nachhaltig gelten unsere Fische und Meeresfrüchte erst, wenn der WWF unsere Fischereien und Zuchten als empfehlenswert oder akzeptabel einstuft.
    • Weltneuheit spart Diesel: Bei Railcare kühlen wir die Lebensmittel neu mit Strom, den wir über die Radachsen beim Fahren gewinnen. Dadurch können wir unseren Ausstoss von CO2 reduzieren, denn pro Containerwagen sparen wir 75 Prozent Diesel für die Kühlung ein.
    • Vorreiterin im Bereich Tierwohl: Wie bereits 2013 schneiden wir auch im Report des Schweizer Tierschutzes (STS) «Tierwohl im Detailhandel 2015/2016» hervorragend ab. Zudem erhalten wir bereits zum vierten Mal in Folge den Spitzenplatz im internationalen Tierwohl-Rating Business Benchmark on Farm Animal Welfare (BBFAW).
    • Eröffnung des grössten Logistikstandorts: Das neue, hochmoderne Logistikzentrum in Schafisheim geht in Betrieb. Mit dem wegweisenden Bauprojekt setzen wir bezüglich Logistik und Nachhaltigkeit neue Massstäbe. Als erstes Schweizer Industriegebäude seiner Art erhält es das Minergie-Zertifikat.
    • Erste öffentliche Wasserstofftankstelle: Wir eröffnen in Hunzenschwil (AG) die erste öffentliche Wasserstofftankstelle der Schweiz. Der Wasserstoff wird CO2- und schadstofffrei produziert. Gleichzeitig nehmen wir den ersten wasserstoffbetriebenen Lastwagen und mehrere Geschäftsautos in unsere Flotte auf.
    • Reduktion von Plastiksäcken: Mit den neuen, kostenpflichtigen Raschelsäckchen sparen jährlich rund 850 Tonnen Neu-Plastik ein. Zudem bestehen die Säcke zu 100% aus Recyclingmaterial, welches grösstenteils aus Plastikfolienabfällen unserer Verteilzentralen hergestellt wird.
    • Nachhaltigkeit im Grosshandel: Der Grosshandel setzt neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Die schon 2012 in Deutschland eingeführte Transgourmet-Eigenmarke "Ursprung" wurde 2016 zu einer gruppenweiten Nachhaltigkeits-Eigenmarke weiterentwickelt.

2015

    • Kritische Rohstoffe: Der Anbau und die Produktion von land- und forstwirtschaftlichen Rohstoffen haben teilweise erhebliche ökologische und soziale Auswirkungen. Wir haben für 14 Rohstoffe konkrete Ziele und Mindeststandards definiert, um diese Auswirkungen zu verringern.
    • Giftfreie Textilien: Greenpeace bezeichnet uns als «Trendsetterin» bei der Erfüllung unseres Detox-Commitments. Dies ist unser klares Bekenntnis, den Einsatz unerwünschter Chemikalien bei der Produktion von Textilien zu vermeiden.
    • Fairtrade-Wachstum: Unsere Wachstumsstrategie im Bereich Fairtrade hat die Halbzeit erreicht. Seit 2009 konnten wir unser entsprechendes Sortiment vervierfachen. Ziel ist es, bis 2020 alle Rohstoffe aus Entwicklungs- und Schwellenländern auf fairen Handel umzustellen.
    • Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK) und WWF: Mit diesen beiden Organisationen arbeiten wir seit langem zusammen und führen seit 2015 eine strategische Partnerschaft. Mit dem SRK helfen wir schnell und unkompliziert Menschen in Not. Mit dem WWF möchten wir bei unseren Kundinnen und Kunden das Bewusstsein für nachhaltiges Konsumverhalten schärfen und ein entsprechendes Sortiment aufbauen.
    • WWF empfiehlt Oecoplan: Unsere umweltfreundliche Non-Food-Eigenmarke wird vom WWF, der weltweit bekannten Natur- und Umweltschutzorganisation, empfohlen.
    • Nachhaltiges Bauen: Wir unterstützen den Gebäudestandard «Nachhaltiges Bauen Schweiz» (SNBS). Dieser ist der erste in der Schweiz, der sämtliche Bereiche des nachhaltigen Bauens berücksichtigt.
    • Umweltfreundliche Mobilität: Wir haben entschieden, die erste öffentliche Wasserstofftankstelle der Schweiz aufzubauen und einen Teil unserer Dienstwagen- und LKW-Flotte auf Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb umzustellen. Der Wasserstoff hierfür wird umweltfreundlich aus Wasserkraft gewonnen. Zudem haben wir für den Einsatz des ersten 18-Tonnen Elektro-Lastwagens den Energy Globe World Award in der Kategorie «Luft» erhalten.
    • Gesundheit am Arbeitsplatz: Wir haben das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) eingeführt. Damit tragen wir dazu bei, dass unsere Mitarbeitenden gesund und fit sind und es auch bleiben.

2014

    • 25-Jahr-Jubiläum Coop Oecoplan mit Lancierung von 239 Produkten im Dualbranding mit Markenherstellern sowie Umsatzsteigerung auf 142 Millionen Franken.
    • Erste Grüne Geschäftspartnertagung zur Sensibilisierung unserer Geschäftspartner für ein grösseres Nachhaltigkeitsengagement und Lancierung von mehr als 300 gemeinsamen Projekten.
    • Teilnahme am Fairtrade-Kakao-Programm von Fairtrade Max Havelaar und dadurch Umstellung von über 100 zusätzlichen Schokoladenprodukten auf fair gehandelten Kakao.
    • Start des Praxisversuchs zum Zweinutzungshuhn.
    • Elektro-Lastwagen von Coop gewinnt vier nationale und internationale Preise, darunter den «Zurich Klimapreis» und den Europäischen Solarpreis.
    • Nachhaltigkeitsberichterstattung der gesamten Coop-Gruppe nach den Mehrjahreszielen Nachhaltigkeit 2014–2020.
    • Coop-Lehrabgängerinnen belegen den 1. und 2. Platz an den Schweizer Berufsmeisterschaften Swiss Skills.
    • Coop spendet 500’000 Franken an die Opfer der Überschwemmungen in Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien sowie 250’000 Franken an die Betroffenen der Überschwemmungen im Emmental.

2013

    • Verabschiedung der Mehrjahresziele Nachhaltigkeit 2014–2020 für die gesamte Coop-Gruppe.
    • 20-Jahr-Jubiläum von Coop Naturaplan mit Steigerung des Umsatzes mit Bio-Produkten auf über 1 Milliarde Franken.
    • Bestätigung der Spitzenleistungen im Tierschutz durch Studie des Schweizer Tierschutzes (STS) und die internationale «Business Benchmark on Farm Animal Welfare» (BBFAW).
    • Auszeichnung mit dem «Zurich Klimapreis» für Railcare.
    • Grosser Preis der Berufsbildung der Hans Huber Stiftung.
    • Coop spendet 1 Million Franken an die Opfer der Flutkatastrophe auf den Philippinen.

2012

    • Auszeichnung mit dem EHI Energiemanagement Award und dem Schweizer Solarpreis.
    • Coop Naturaline wird von Sustainia als eine der 100 nachhaltigsten Zukunftslösungen der Welt prämiert.
    • Umstellung von über 98 Prozent des Seafoodsortiments (Fisch und Meeresfrüchte) auf nachhaltige Produkte.
    • Übernahme der Tropenhäuser Frutigen und Wolhusen mit Gastronomie, Ausstellungen und Produktion.
    • Rewe-Foodservice erhält den Quality Award des Call-Center-Verbands Deutschland für die nach dem Audit «Beruf und Familie» zertifizierten Transgourmet Contact Center.

2011

    • Auszeichnung als weltweit nachhaltigste Detailhändlerin durch die Oekom Research AG.
    • Der Coop-Nachhaltigkeitsbericht wird nach 2005 und 2007 zum dritten Mal mit einem Öbu-Preis ausgezeichnet.
    • Auszeichnung mit dem Goldenen Zuckerhut für die beispielhafte Pionierarbeit in Sachen Nachhaltigkeit.
    • Start der Umstellung umsatzstarker Sortimente von Coop Qualité & Prix auf Fairtrade-Rohstoffe.
    • Lancierung eines Programms zur Verpackungsreduktion und -optimierung bei Coop-Eigenmarken.
    • Schweizweit erste Holzfeuerung für eine Grossbäckerei reduziert den CO2-Ausstoss um 70 Prozent.

2010

    • Auszeichnung mit dem Ethical Bio Trade Award for Biodiversity.
    • Neue Logistik- und Bäckereistrategie 2015+ führt unter anderem dank unbegleitetem kombiniertem Verkehr zu einer Reduktion des CO2-Ausstosses um 4’800 Tonnen im Jahr.
    • Verzicht auf Atomstrom und Umstellung auf CO2-armen Strom aus 100 Prozent Wasserkraft aus der Schweiz und Europa.
    • Erster Coop-Supermarkt mit LED-Gesamtbeleuchtung.

2009

    • Verabschiedung des Coop-Strategiekonzepts Nachhaltigkeit und Verankerung im strategischen Controlling.
    • Einführung des Gütesiegels Topten.
    • Lancierung der grünen Kreditkarte Coop Verde American Express.

2008

    • Verabschiedung der Vision «CO2-neutral bis 2023» für alle von Coop direkt beeinflussbaren Bereiche.
    • Coop-Naturaplan-Fonds wird zum Coop Fonds für Nachhaltigkeit, der schrittweise auf 15 Millionen Franken pro Jahr aufgestockt wird.
    • Lancierung des Magazins «Verde» für Bio und Nachhaltigkeit.

2007

    • Neupositionierung von Coop Naturaplan als reines Bio-Label.
    • Einführung der Nachhaltigkeits-Eigenmarken Coop Naturafarm und Pro Montagna.
    • Strategische Zusammenarbeit mit Hochstamm Suisse.
    • Einführung des Foodprofils auf Eigenmarken-Produkten.
    • Einführung des By-Air-Logos zur Deklaration von Flugware. Der CO2-Ausstoss der Flugware wird kompensiert.
    • Erster Coop-Supermarkt nach Minergie-Standard.

2006

    • Exklusive Partnerschaft mit Slow Food Schweiz. Einführung erster Produkte erfolgt 2007.
    • Gründungsmitglied des Round Table on Responsible Soy (RTRS).
    • Strategische Partnerschaft mit dem WWF Schweiz mit den Schwerpunkten Wald, Meer und Fisch sowie Klima.

2005

    • Partnerschaft mit Schweizer Tafel und Tischlein deck dich.
    • Beitritt zur Business Social Compliance Initiative (BSCI) und Übernahme des Code of Conduct.
    • Projektstart des GlobalG.A.P. Risk Assessment on Social Practices (GRASP) mit Coop, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und GlobalG.A.P. 2010 erfolgt die offizielle Übernahme durch GlobalG.A.P.

2004

    • Publikation des ersten Nachhaltigkeitsberichts der Coop-Gruppe.
    • Einführung des Coop Code of Conduct, welcher den fairen Umgang mit den Geschäftspartnern regelt.
    • Lancierung «Regionale Bio-Produkte» unter Coop Naturaplan.
    • Beitritt zum Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO).
    • Erarbeitung der «Basler Kriterien für einen verantwortungsbewussten Sojaanbau» mit dem WWF Schweiz.

2003

    • Lancierung des Coop-Naturaplan-Fonds mit einem Budget von jährlich 10 Millionen Franken.

2002

    • Auszeichnung von Coop Naturaline mit dem UNO-Umweltpreis für nachhaltige Partnerschaft.
    • Umfassende und verbindliche Richtlinie zur nachhaltigen Beschaffung. Revisionen in den Jahren 2008 und 2011.
    • Einführung des Gütesiegels FSC.

2001

    • Der Umsatz mit den Nachhaltigkeits-Eigenmarken und -Gütesiegeln Coop Naturaplan, Coop Naturaline, Coop Oecoplan und Max Havelaar übertrifft erstmals 1 Milliarde Franken.

2000

    • Erste Verleihung des Coop-Natura-Preises an Geschäftspartner für herausragende nachhaltige Sortimentsleistungen.
    • Verabschiedung des Coop-Textilkodex für das Arbeitsverhalten im Textilbereich.
    • Einführung von MSC-zertifizierten Seafoodprodukten als erste Detailhändlerin der Schweiz.

1999

    • Exklusive Partnerschaft mit Pro Specie Rara. Einführung erster Produkte im Jahr 2002.

1997

    • Gründung der Biore-Stiftung durch die Remei AG mit Coop im Stiftungsrat.

1993

    • Einführung der Nachhaltigkeits-Eigenmarken Coop Naturaplan und Coop Naturaline sowie Neupositionierung Coop Oecoplan.

1992

    • Einführung des heutigen Max-Havelaar-Gütesiegels als Coop-Eigenmarke Cooperación.

1989

    • Einführung der Nachhaltigkeits-Eigenmarke Coop Oecoplan (damals als Umweltlabel für ökologische Verpackungen und Lebensmittel).

1973

    • Umweltschutz wird in den Coop-Statuten verankert.

1942

    • Gründung der Coop Patenschaft für Berggebiete zur Unterstützung der Schweizer Bergbevölkerung.

Grundsätze und Themen