Energie, die nachwächst

Wir setzen vermehrt auf die Energieproduktion mit erneuerbaren Energieträgern, zum Beispiel mit Holzheizungen in den Verkaufsstellen und den Verteilzentren, mit Photovoltaikanlagen auf unseren Immobilien oder durch die Förderung von Biogasanlagen bei den Naturafarm-Produzenten.

Eine moderne Holzschnitzelanlage mit Rauchgasreinigung: Diese nutzen wir für den Supermarkt und das Restaurant im Einkaufszentrum Muripark in Muri. Im Vergleich zur Nutzung herkömmlicher Ölheizungen sparen wir so 90 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Seit 2011 setzt unsere eigene Grossbäckerei in Gossau als erste industrielle Bäckerei der Schweiz eine moderne Holzschnitzelfeuerung ein. Dadurch konnten wir den jährlichen CO2-Ausstoss um 70 Prozent senken. Das entspricht 900 Tonnen. Auch unser Verkaufsformat Interdiscount hat in seiner Logistikhalle in Jegenstorf 2012 eine Holzschnitzelanlage installiert. Das Resultat: 80 Prozent des Wärmebedarfs sind gedeckt, und der jährliche CO2-Ausstoss reduziert sich um 280 Tonnen.

20 Photovoltaikanlagen

Wir haben auf unseren Immobilien über 20 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 3’700 Kilowatt installiert. Diese Anlagen produzieren jährlich rund 3,6 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, was den durchschnittlichen jährlichen Strombedarf von bis zu 1’100 Schweizer Haushalten deckt. Dieser umweltfreundliche Strom wird in das Netz eingespeist.

Unterstützung für Biogasanlagen

Der Coop Fonds für Nachhaltigkeit hat von 2005 bis 2011 den Bau von Biogasanlagen bei Produzenten von Naturafarm und Naturplan mit bis zu 200’000 Franken gefördert. Diese 11 Anlagen produzieren jährlich rund 6,4 Millionen Kilowattstunden Strom aus biogenen Abfällen. Dies deckt den durchschnittlichen Strombedarf von bis zu 2’000 Schweizer Haushalten.

Weitere Projekte

Durch eine Gebäudesanierung konnten wir den jährlichen Wärmebedarf unserer Verteilzentrale in Wangen um 30 Prozent reduzieren. Heute decken wir diesen bereits zu 70 Prozent durch drei Grundwasser-Wärmepumpen. Die restliche Wärme liefert eine neue Gasheizung. In Schafisheim bauen wir derzeit eine neue Grossbäckerei. Pro Jahr werden 20’000 Megawattstunden Prozesswärme in Form von 300 Grad heissem Thermoöl benötigt. Wir werden 85 Prozent der erforderlichen Wärme aus Biomasse gewinnen. So kommen neben Holzschnitzeln auch Müllereinebenprodukte der Swissmill zum Einsatz.