Weniger Armut dank fair gehandeltem Bio-Reis

Reis ist für viele Menschen auf der Welt das wichtigste Nahrungsmittel. Um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten, braucht es innovative Projekte für den nachhaltigen Reisanbau. Wir unterstützen solche Projekte in Indien und Thailand.

Fast der gesamte asiatische Reis unserer Eigenmarken – über 98 Prozent – stammt heute aus fairem Handel. Doch gemeinsam mit unserer Tochterfirma Reismühle Brunnen gehen wir einen Schritt weiter: Mitte 2011 haben wir mit Helvetas Swiss Intercooperation in drei Reisbauerngruppen in Indien und einer Reiskooperative in Thailand ein ehrgeiziges Projekt gestartet. Unter der professionellen Begleitung von Helvetas stellen die Bauern die Reisfelder auf biologische Produktion um, und gleichzeitig versuchen sie, durch innovative Methoden den Wasserverbrauch zu senken. Dass die Treibhausgase durch alternative Anbautechniken reduziert werden, ist wichtiger Bestandteil des Projekts, da beim Nassreisanbau viel Methan entsteht.

Verbesserte Lebensbedingungen

Oberstes Ziel ist die Reduktion der Armut der Kleinbauern durch ein langfristiges, sicheres Einkommen dank Mindestpreisen und Prämien sowie eine bessere Selbstversorgung. Die Bauernfamilien bauen neben dem Reis Hülsenfrüchte sowie Gemüse an und verkaufen sie auf dem lokalen Markt.

Transparente Wertschöpfungskette

Die lokalen Reismühlen wurden für eine nachhaltige Verarbeitung umgerüstet. Von diesen Mühlen importiert die Reismühle Brunnen den Reis direkt und sichert so eine vollständig transparente Wertschöpfungskette. Der erste Fairtrade-Perfume-Reis aus dem Projekt in Thailand haben wir unter Coop Naturaplan lanciert, und seit 2013 sind auch der Bio-Fairtrade-Perfume-Reis aus Thailand und der Basmatireis aus Indien erhältlich.

Mehr zur Reismühle Brunnen

Mehr zu Helvetas Swiss Intercooperation