Textil

Faire, saubere Herstellung von Kleidern dank Reduktion von Chemikalien und Verwendung von fair gehandelter Bio-Baumwolle.

Freiwillige Verpflichtung zur Reduktion von Chemikalien

Als erstes Schweizer Unternehmen haben wir 2013 eine Absichtserklärung mit Greenpeace unterzeichnet, welche die Reduktion von gefährlichen Chemikalien in der Textilproduktion bis 2020 zum Ziel hat. Bereits seit 20 Jahren engagieren wir uns mit unserer Eigenmarke Naturaline für fair produzierte Kleider aus Bio-Baumwolle.

Wir arbeiten bei unseren Textil-Eigenmarken stetig daran, die Verschmutzung der Gewässer und des Bodens sowie die gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Mitarbeitenden in den Produktionsländern zu reduzieren. Bereits seit 2012 regeln wir in unserer Richtlinie Nachhaltige Beschaffung den Einsatz von Chemikalien, die gemäss der anerkannten Institution der EU (ECHA: Europäische Agentur für chemische Stoffe) als gefährlich eingestuft werden. Mit dem Detox-Commitment gehen wir noch einen grossen Schritt weiter.

Unser Engagement fusst auf fünf Bereichen:

    • Coop-Richtlinie Textil und Leder: Sie regelt unsere sozialen, ökologischen und toxischen Anforderungen an den Anbau und die Verarbeitung.
    • Coop-Negativliste von Chemikalien: Sie legt fest, welche Chemikalien bis 2020 nicht mehr eingesetzt werden dürfen.
    • Messung und Veröffentlichung von Umweltdaten: Jedes Jahr lassen wir die Daten bei den wichtigsten Textillieferanten erheben. Bis 2016 sollen sie öffentlich zugänglich sein.
    • Regelmässige Tests auf Produktebene: Bis jetzt haben wir mehrere Prüfkampagnen durchgeführt.
    • Stetiger interner Austausch: In der Arbeitsgruppe Textil und Leder sowie im Fachteam Chemie führen wir regelmässig Diskussionen.

Durch unser langjähriges Engagement für Naturaline sind wir zudem weltweit die grösste Anbieterin von biologisch und fair hergestellten Baumwolltextilien.