Warenketten bewusst steuern

Durch die weltweit immer stärker vernetzte Wirtschaft werden unsere Wertschöpfungsketten vielfältiger und komplexer. Wir arbeiten daran, die Warenketten zu vereinfachen und hinsichtlich Ökologie und Sozialanforderungen zu optimieren.

Je komplexer die Warenketten, desto schwieriger ist es, diese über alle Stufen zu kennen und die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards sicherzustellen. Wir versuchen daher, langfristige Lieferbeziehungen aufzubauen und nachhaltige Wertschöpfungskette aufzubauen. Im Bereich Früchte und Gemüse sollen diese möglichst nur drei Stufen umfassen.

Seit vielen Jahren setzen wir verschiedenste Instrumente, wie z.B. Sortimentsscreenings, Ökobilanzen, v.a. aber auch Erkenntnisse aus dem Austausch mit der Wissenschaft und den verschiedensten NGOs ein, um wirkungsvolle Ansatzpunkte für nachhaltige Wertschöpfungsketten zu finden. Da diese Analysen sehr aufwändig sehr aufwendig und teuer ist und wir hier die grösste Wirkungen erreichen können, fokussieren wir deshalb auf unsere Nachhaltigkeits-Eigenmarken sowie auf wichtige Produktgruppen.

Klare Richtlinien für unseren Einkäufen

Aus diesen Analysen leiten wir jeweils Grundaussagen und Handlungsanweisungen ab. Diese Erkenntnisse umfassen den Anbau, die Verarbeitung, den Transport sowie die Verpackung. Darauf basieren unsere Richtlinien für die Einkäufer, und so stellen wir sicher, dass unser Sortiment ökologische, soziale und ökonomische Kriterien erfüllt.

Zum Beispiel gehen die Deklaration und die Reduktion von Flugwaren auf Ökobilanzen zurück, welche die ETH in unserem Auftrag erstellte. Oder aus einem umfassenden Screening der Nachhaltigkeitsrisiken im Food Sortiment wurden Anforderungen, Ziele, Pilotprojekte und Standards entwickelt zu einem umfassenden Wassermanagement in Ländern mit Wasserknappheit.