Umweltschonende Produktion

Mehr Artenvielfalt auf Feld, Wiese und im Wald dank biologischem Landbau und weniger Pestiziden.

Umweltschonend produzieren: Für mehr Biodiversität und mehr Leben

Auf Bio-Betrieben leben zwischen 30 und 300 Prozent mehr Pflanzen- und Tierarten als auf herkömmlich bewirtschafteten Höfen. Bio-Produkte bedeuten also mehr Biodiversität. Deshalb setzen wir uns unter anderem seit 1993 mit der ersten Bio-Marke im Schweizer Detailhandel – Coop Naturplan – für eine umweltschonende Produktion ein. Doch auch im konventionellen Bereich versuchen wir, so umweltschonend wie möglich zu produzieren und beispielsweise weniger Pestizide einzusetzen.

Seit mehr als 20 Jahren engagieren wir uns mit Bio Suisse, dem Dachverband der Schweizer Bio-Bäuerinnen und -Bauern, und dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) für die Bio-Landwirtschaft und für mehr Produkte in Bio-Qualität – in der Schweiz sowie im Ausland.

Biologische Lebensmittel zeichnen sich durch eine hohe Qualität und Nachhaltigkeit in der Produktion aus. Welche Aspekte dafür entscheidend sind, hat das FiBL in einer übersichtlichen Broschüre zusammengefasst. Darin werden auch die Unterschiede zwischen biologischen und herkömmlichen Lebensmitteln nach dem heutigen Erkenntnisstand untersucht und mit verschiedenen Beispielen anschaulich dokumentiert.

Grösste Bio-Vielfalt hierzulande

Heute wird in der Schweiz fast jedes zweite Bio-Produkt bei uns eingekauft. Die Bio-Knospe ist bei uns nicht nur auf den rund 1'800 Naturaplan-Produkten zu finden, sondern auch auf zahlreichen Produkten unserer Eigenmarken Pro Montagna, Jamadu, Fine Food und Karma. Gemüse und Früchte (ausser Hochstamm-Äpfel) sowie die Samen und Setzlinge von Pro-Specie-Rara sind ebenfalls von Bio Suisse zertifiziert, und für den Bio-Garten bieten wir unter Oecoplan eine Vielzahl an Knospe-Produkten an. Darüber hinaus gibt es bei uns auch immer mehr beliebte Markenprodukte in Bio-Qualität.

Nachhaltiger Landbau für mehr Vielfalt

Wissenschaftliche Studien des FiBL belegen, dass der biologische Landbau die Artenvielfalt fördert – v.a. durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide, die grössere Abwechslung in der Fruchtfolge, mehr Kleegras und mehr ökologische Ausgleichsflächen. Jeder Bio Suisse-Betrieb muss ausserdem aus einem grossen Katalog von Massnahmen mindestens 12 zusätzliche Fördermassnahmen für die Biodiversität umsetzen. In Studien konnte ebenfalls aufgezeigt werden, dass mehr Bio-Landbau die ursprüngliche Biodiversität in landwirtschaftlich genutzten Gebieten wiederherstellen kann. Unsere Pilotprojekte in Kenia und Italien zeigen zudem, dass die biologische Schädlingsbekämpfung, die für den Bio-Landbau entwickelt wurde, auch im konventionellen Landbau erfolgreich eingesetzt werden kann und so auch dort zu einer Reduktion der Anwendung von chemisch-synthetischen Pestiziden führen kann.

FiBL-Broschüre: 100 Argumente für den Biolandbau

Umweltschonende Produktion auch im Ausland

Wir engagieren uns nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland für umweltschonende Herstellungsmethoden, denn viele Produkte werden importiert. Aus diesem Grund sind wir Teil der Business Environmental Performance Initiative (BEPI), welche die Produktionsbedingungen im Ausland durch gemeinsame Beratungen und Audits verbessert.