Wir engagieren uns für Bio – In der Schweiz und weltweit

Vor mehr als 20 Jahren hatten wir eine Vision: Alle Konsumenten sollen Zugang zu umwelt- und tiergerecht hergestellten Lebensmitteln zu erschwinglichen Preisen erhalten. So haben wir 1993 in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Bio Suisse die Bio-Marke Naturaplan lanciert.

Mit rund 3’000 Produkten, davon 1'800 Naturaplan-Produkte, finden Sie bei uns das grösste Bio-Sortiment des Schweizer Detailhandels. Einzigartig bei Coop: Praktisch das ganze Naturaplan-Sortiment und auch die meisten anderen Bio-Produkte tragen die Knospe von Bio Suisse. Durch die grosse Nachfrage nach nachhaltig produzierten Produkten hat sich die Zahl der Schweizer Bio-Bauern seit 1993 mehr als vervierfacht. Heute sind es knapp 6’200. Immerhin über 13 Prozent der Landwirtschaftsfläche in der Schweiz wird biologisch bewirtschaftet – mit steigender Tendenz.

Höchste Anforderungen Dank der Knospe von Bio Suisse

Praktisch alle Naturaplan Bio-Produkte sind seit der ersten Stunde mit dem Gütesiegel von Bio Suisse, der Knospe, ausgezeichnet. Die Knospe-Richtlinien gehen weit über die gesetzlichen Anforderungen an Bio-Produkte hinaus. Somit ist Naturaplan neben Demeter die Bio-Marke mit den strengsten Anforderungen in der Schweiz. Ein paar Beispiele:

    • Geschlossener, natürlicher Kreislauf: Biologische Führung des gesamten Bauernhofs und nicht nur einzelner Betriebszweige
    • Artgerechte Tierhaltung: Kleine Herden und auch im Winter Auslauf im Freien
    • Schonende Verarbeitung und keine zugesetzten Farb- und Aromastoffen: selbst auf natürliche färbende Zutaten wird verzichtet.
    • Klimafreundlich: Knospe-Produkte dürfen z.B. nicht mit dem Flugzeug transportiert werden, müssen möglichst aus der Schweiz kommen und Gewächshäuser dürfen nicht voll beheizt werden.
    • Mehr Biodiversität: Knospe-Produzenten müssen neben dem Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide zahlreiche zusätzliche Massnahmen zur Förderung der Biodiversität auf ihrem Betrieb durchführen.

Zum detaillierten Regelwerk von Bio Suisse

Sonderheft GREEN 2016: Bald Roboter im Bio-Landbau?

Naturaplan - mehr als Bio

Wenn immer möglich stammen Produkte bzw. Rohstoffe aus dem Süden zusätzlich aus fairem Handel und sind Fairtrade Max Havelaar zertifiziert. Ausserdem bieten wir unter Naturaplan auch ein grosses Sortiment an regionalen Bio-Produkten, so gibt es z.B. in der Deutschschweiz und der Romandie jeweils eine Bio-Milch aus der eigenen Region - insgesamt zwölf verschiedenen Regionen der Schweiz. Die Leistungen von Naturaplan werden auch von unabhängiger Seite bestätigt: Bei einem Rating von Lebensmittel-Labels durch den WWF und anderer Umweltorganisationen erhielt Naturaplan die höchste Punktzahl aller umfassenden Lebensmittel-Marken und erreichte die höchste Kategorie "Ausgezeichnet".

Mehr zu Naturaplan

Bewertung der Lebensmittel-Labels

Langjährige Partnerschaft mit dem FiBL

Der Weg zum fertigen Bio-Produkt im Regal ist lang. Häufig bedarf es viel Forschungsarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. 1992 haben wir begonnen, die Entwicklung des biologischen Apfelanbaus am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) zu fördern – mit durchschlagendem Erfolg: Innerhalb von zehn Jahren stellten zahlreiche Obstbauern ihre Betriebe auf Bio um. Heute können wir unseren Kundinnen und Kunden ein breites Sortiment an qualitativ hochwertigen und schmackhaften Bio-Äpfeln anbieten.

Seit 1994 unterstützen wir das FiBL konsequent mit finanziellen Mitteln. Ziel der zahlreichen Projekte ist es, einerseits den Bio-Landbau durch Grundlagenforschung weiterzuentwickeln und andererseits die Entwicklung von Bio-Produkten für Coop zu unterstützen. Das FiBL gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Bereich biologische Landwirtschaft. 

Übersichtsseite zur Partnerschaft FiBL und Coop 

Sonderheft GREEN 2016: Wie sieht Bio in der Zukunft aus?

Sonderheft GREEN 2015: Lesen Sie hier das spannende Interview mit FiBL-Forschern

Wirkungsvolle Investitionen in die Forschung

Insgesamt investieren wir jährlich 1 Mio. CHF für die Grundlagenforschung im Bereich biologische Landwirtschaft des FiBLs und fördern damit kontinuierlich die Weiterentwicklung des Bio-Landbaus. Weitere Beispiele: Beim Anbau exotischer Früchte wie Mangos, Melonen oder Orangen nach den Richtlinien von Bio Suisse beraten wir gemeinsam mit dem FiBL die Produzenten vor Ort und bilden sie aus. Dadurch ist es uns beispielsweise gelungen, eine Lieferkette für Bio-Kiwis aus Chile aufzubauen und nach den Standards von Bio Suisse zertifizieren zu lassen.

Mehr zum Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)