Richtlinien für unsere Lebensmittel

Wir verzichten bei allen Eigenmarken auf Zusatzstoffe, die in der Öffentlichkeit stark umstritten sind. Informationsbedürfnisse von Allergikern oder Vegetariern berücksichtigen wir durch zusätzliche Verpackungsangaben. Für Fischprodukte, die Fütterung von Nutztieren wie Rindern, Kälbern, Schweinen und Hühnern sowie den Einsatz von Pestiziden gelten klare Richtlinien. Für die Eigenmarken gelten speziell strenge Anforderungen, deren Einhaltung regelmässig sowohl intern als auch extern kontrolliert wird.

Richtlinie Naturaplan

Seit der Lancierung von Naturaplan vor mehr als 20 Jahren arbeiten wir eng mit Bio Suisse zusammen, dem Dachverband der Schweizer Bio-Bäuerinnen und -Bauern. Alle Naturaplan-Produkte werden besonders natur- und tiergerecht produziert und mit schonenden Methoden weiterverarbeitet, womit sie die strengen Knospe-Richtlinien von Bio Suisse einhalten. Mit Naturaplan wollen wir das breiteste Bio-Sortiment in der Schweiz anbieten und für die Schweizer Bio-Bauern ein verlässlicher Absatzkanal sein. 

Richtlinie Naturaplan

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Richtlinie Naturafarm

Das Gütesiegel Naturafarm kennzeichnet Fleisch, Fleischwaren und Eier, die nach klar definierten Richtlinien besonders tierfreundlich produziert werden. Bei Aufzucht und Haltung steht das Wohl der Tiere im Zentrum. Für unser Naturafarm-Gütesiegel gelten strenge Auflagen, die deutlich über das Schweizer Tierschutzgesetz hinausgehen. Zudem werden Naturafarm-Bauernhöfe regelmässig und unangemeldet durch den Schweizer Tierschutz (STS) kontrolliert.

Richtlinien Naturafarm

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Richtlinie Nutztier-Fütterung (Naturafarm)

Mit der Richtlinie Nutztier-Fütterung wollen wir eine artgerechte Entwicklung der Tiere, deren Gesundheit, die Konsumentensicherheit und eine optimale Qualität der Lebensmittel sicherstellen. Im Weiteren streben wir eine ökologisch nachhaltige und ethisch vertretbare Herstellung von tierischen Produkten an. 

Richtlinie Nutztier-Fütterung

Richtlinie Pro Montagna

Mit unserer Eigenmarke für Bergprodukte unterstützen wir eine zukunftsfähige Bergwirtschaft in der Schweiz. Die Rohstoffe müssen aus den Berggebieten stammen und auch dort verarbeitet werden. Aus dem Erlös jedes Pro-Montagna-Produkts geht zudem ein Beitrag an die Coop Patenschaft für Berggebiete und kommt so der Entwicklung der Bergregionen zugute.

Richtlinie Pro Montagna

Berg- und Alpverordnung (BAIV)

Richtlinie Ünique

Produkte, die unter Ünique vermarktet werden, weichen in Form und Grösse, also in ihrem äusseren Erscheinungsbild (unter anderem auch aufgrund von Beschädigungen durch Unwetter), von der Norm ab und können aus diesem Grund bei Coop sonst nicht vermarktet werden. Die Produkte sind in ihrer kulinarischen Qualität in keiner Weise beeinträchtigt und müssen bezüglich Sensorik in jedem Fall einwandfrei sein. Die gesetzlichen Bestimmungen, abgesehen von den Coop- Normvorgaben zu Grösse und Form, und Erscheinungsbild müssen eingehalten werden. Es ist verboten, speziell für Ünique Ware anzubauen. 

Richtlinie Ünique

Qualitätsnormen Früchte und Gemüse 

Richtlinie Miini Region

Ausgewählte Produkte vom Bauern und Produzenten in Ihrer Nähe? Ja, genau das bietet Ihnen Miini Region von Coop mit über 3'000 regionalen Produkten. Unser Gütesiegel Miini Region zeigt Ihnen einfach und klar, welche Produkte in Ihrer Region angebaut und hergestellt werden. Bei zusammengesetzten Lebensmitteln müssen mindestens 80% der landwirtschaftlichen Rohstoffe aus der entsprechenden Region stammen, ebenso wie der Hauptrohstoff und der namensgebende Rohstoff. Bio-Regio-Produkte erfüllen zusätzlich die Anforderungen der Knospe von Bio Suisse.

Richtlinie Miini Region

Richtlinie Pestizide

Wir setzen uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit Pestiziden ein. Deshalb verbieten wir all unseren Lieferanten von Lebensmittel-Eigenmarken die Verwendung von 113 Pestizidwirkstoffen, die gemäss der Stockholmer Konvention (POP), der Rotterdamer Konvention (PIC), des Pesticide Action Network Dirty Dozen (PAN) und der World Health Organization (WHO) besonders gefährlich sind für Mensch, Tier und Umwelt. Zudem begrenzen wir die Anzahl nachweisbarer Rückstände von Pestizidwirkstoffen auf Früchten, Gemüse und frischen Kräutern. Damit reduzieren wir die negativen Auswirkungen des Pestizideinsatzes und machen die Lebensmittel-Eigenmarken noch sicherer für die Konsumenten.

Richtlinie Pestizide

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Grundsätze und Themen