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Von 2009 bis 2013 haben wir gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) nach alternativen Proteinquellen im Fischfutter gesucht. Bislang stammt das verfütterte Fischmehl meist aus den Resten der Speisefischverarbeitung. Hier drohen allerdings Engpässe, denn Fisch als wichtiger Proteinlieferant in der Ernährung gewinnt weltweit an Bedeutung. Der steigende Bedarf kann nur durch mehr Zuchtfische gedeckt werden, weshalb wir in nachhaltige Aquakulturen investieren. So erfüllen heute 33,3 Prozent unserer Fische aus Zuchtanlagen die Anforderungen von Bio Suisse und sind mit der Knospe ausgezeichnet.

Foto: Marion Nitsch

Viele Zuchtfische ernähren sich zumindest teilweise von tierischen Geweben. In nachhaltig ausgerichteten Aquakulturen wird kein Fischfutter verwendet, das zur Überfischung beiträgt. Der hohe Anteil von Fischmehl und -öl im Futter stellt für die nachhaltige Fischzucht daher eine grosse Herausforderung dar. Hier setzt unsere erfolgreiche Forschungsarbeit mit dem FiBL an: Mit dem Mehl aus den Larven einer Fliegenart, die mit organischen Abfällen gefüttert wird, haben wir positive Labor-Resultate in der Fischfütterung erzielt.  Wenn das Verfahren für eine Produktion im grösseren Stil realisierbar ist, haben wir mit dieser Grundlagenforschung einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigeren Fischzucht geleistet.

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