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In Ostafrika gibt es keine sichere Trinkwasserversorgung. Das vorhandene Wasser kommt mit Mensch und Tier in Kontakt, wird verschmutzt und kann so Krankheiten verursachen. Deshalb müssen die Bauernfamilien ihr Trinkwasser abkochen. Doch hierfür benötigen sie viel Holz. Dies hat in der Region bereits zu einer erheblichen Abholzung geführt, die wiederum Bodenerosion, Biodiversitätsverluste und das Verschwinden von Wasserquellen mit sich bringt. Zudem wird beim Verbrennen des Holzes CO2 freigesetzt, was das Klima belastet. Aus diesem Grund unterstützen wir den Einsatz von einfachen Keramik-Wasserfiltern. Gemeinsam mit dem WWF sorgen wir dafür, dass die Wasserfilter an rund 30 Stellen, meist in kleineren Dorfläden, gekauft werden können. Dank des Projektes beträgt der Verkaufspreis nur etwa die Hälfte des eigentlichen Preises. Damit ist der Filter für die Bauernfamilien bezahlbar. Zudem unterstützen wir die Verbreitung der Filter durch Kommunikationskampagnen und Schulungen. Ein einziger Wasserfilter reduziert den CO2-Ausstoss pro Jahr um 1,6 Tonnen. Dies entspricht etwa einem Viertel der durchschnittlichen Jahresemission eines Schweizers. Zudem müssen die Familien nicht mühsam nach Feuerholz suchen und leiden weniger unter dem Rauch der Feuerstellen.

    Foto: Felix Seuffert
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