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© Matthias Sorg

Viele der Gewässer in der Schweiz sind mit chemisch-synthetischen Pestiziden aus der Landwirtschaft belastet, wie eine Studie der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG) belegt. 2014 wurden insgesamt 104 Pestizide in den untersuchten Gewässern nachgewiesen und bei 31 dieser Substanzen wurden die Grenzwerte teilweise überschritten.

Kommt hinzu, dass es nur für die einzelnen Substanzen Grenzwerte gibt. Bei den Proben wurden aber durchschnittlich 40 Substanzen gleichzeitig gemessen. Inwiefern Pestizide die Wirkungen anderer Pestizide beeinflussen und wie sich solche Pestizidcocktails auf die Umwelt auswirken, wurde bisher noch nicht wissenschaftlich untersucht. Ebenso fehlen auch Grenzwerte für Pestizidcocktails. 

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Der Anbau nach den strengen Richtlinien der Bio Suisse verhindert den Eintrag von Pestiziden und Dünger in unsere Gewässer. Auch dürfen Bio-Betriebe bezogen auf ihre Fläche weniger Tiere halten. Damit wird ein übermässiger Einsatz von Gülle und damit auch eine entsprechende Belastung der Gewässer und des Grundwassers vermieden.

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