Deklaration von Allergenen

Es gibt klare gesetzliche Bestimmungen, wie Allergene deklariert werden müssen.

Deklarationspflichtige Allergene oder aus solchen gewonnene Zutaten müssen in jedem Fall im Zutatenverzeichnis deutlich gekennzeichnet werden. Dies gilt auch für zusammengesetzte Zutaten wie beispielsweise Würzmischungen aber auch für Zusatzstoffe. In der Zutatenliste werden die enthaltenen Allergene entsprechend deklariert: zum Beispiel «Streuwürze (mit Sellerie und Weizen)» oder «Emulgator (E 322 aus Soja)». Bei einer möglichen unbeabsichtigten Kontamination von über einem Gramm pro Kilogramm Lebensmittel mit einem deklarationspflichtigen Allergen muss in der Schweiz der Hinweis «Kann Spuren von … enthalten.» auf der Verpackung angebracht werden.

Folgende Allergene sind deklarationspflichtig und müssen unabhängig von ihrer enthaltenen Menge in der Zutatenliste immer deklariert werden:

  • Glutenhaltiges Getreide (d.h. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut oder deren Hybridstämme) sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Krebstiere und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Eier und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Fische und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Erdnüsse und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Sojabohnen und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Milch und daraus gewonnene Erzeugnisse (einschliesslich Lactose)
  • Hartschalenobst (Nüsse): Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Cashewnüsse, Pecannüsse, Paranüsse, Pistazien, Macadamianüsse und Queenslandnüsse und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Sellerie und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Senf und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Sesamsamen und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Schwefeldioxid und Sulfite in Konzentrationen von mehr als 10 mg/kg oder 10 mg/l, ausgedrückt als SO²
  • Lupinen und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • Weichtiere und daraus gewonnene Erzeugnisse