Das MSC-Gütesiegel steht für umweltgerechten und nachhaltigen Fischfang.

Für die Zukunft der Fische und Meere

Knapp 30 Prozent der weltweiten Fischbestände gelten heute als überfischt, das heisst, der Bestand ist so stark reduziert, dass mehr Fische gefangen werden, als sich wieder vermehren können.

Weitere 61 Prozent gelten als maximal befischt, sprich, sind von Überfischung bedroht. Der von WWF mit gegründete Marine Stewardship Council (MSC) setzt sich seit 1997 für einen nachhaltigen Wildfang ein. Das Umweltsiegel des MSC erhalten nur Fischereibetriebe, die diese drei einfachen, aber wirkungsvollen Regeln befolgen.

  • Prinzip 1: Schutz der Fischbestände
    Die Fischerei stellt sicher, dass ausreichend Fisch für die Zukunft da ist. Sie sorgt also dafür, dass Alters- und genetische Struktur sowie die Geschlechterverteilung der Bestände aufrecht erhalten werden.
  • Prinzip 2: Minimale Auswirkungen auf das Ökosystem
    Die Fischerei minimiert ihre Auswirkungen auf das Ökosystem und nimmt auf andere Fischarten, Meeressäuger und Wasservögel Rücksicht. Hier werden die Auswirkungen des Fanggerätes auf den Meeresboden oder der Beifang, also das unbeabsichtigte Fangen anderer Arten, betrachtet.
  • Prinzip 3: Verantwortungsvolles und effektives Management
    Die Fischerei wird so geführt, dass sie angemessen und schnell auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren kann. Sie hält relevante lokale und nationale Gesetze ein und hält sich an internationale Vereinbarungen.