Innovative Bauern im Aargauer Jurapark

Paul Frey aus Asp, Roland Nussbaum aus Densbüren und Arno Wernle aus Herznach – drei Landwirt aus dem Jurapark – schlossen sich vor einigen Jahren zusammen.

Sie suchten gemeinsam nach neuen Lösungen gegen den tiefen Milchpreis und für eine wirtschaftlich sinnvollere Nutzung der Milch ihrer Kühe. Das genussvolle Resultat gibt es heute in den Coop Supermärkten in der Nordwestschweiz im Angebot: eine herzhafte Käsespezialität aus dem Jurapark im Aargau.

Aus Jurapark Milch, gereift im Juragestein

Der Jurapark-Käse ist eine der Miini-Region-Spezialiäten.

Der Weg bis zum heutigen Jurapark-Käse war ein steiniger. Die drei Milchbauern versuchten mit verschiedenen Störkäsern aus der Milch ihrer Kühe guten Käse herzustellen, doch keines der Rezepte konnte voll überzeugen. Erst die Zusammenarbeit mit den Käsern von Emmi-Kaltbach brachte den Durchbruch. Entstanden ist eine Käsespezialität mit vollmundigem Geschmack. 

Heute wird pro Monat im Jurapark 800 Kilogramm Käse hergestellt. Die Milch stammt von acht Bauernhöfen, die alle im geschützten Gebiet des Parks beheimatet sind. Ein Tag nach der Produktion liegen die Käselaibe bereits im kühlen Felsenkeller bei Densbüren und reifen dort acht Wochen. 

Die drei innovativen Bauern fanden mit den Coop Supermärkten in der Nordwestschweiz verlässliche Abnehmer ihres Käses und konnten so die Wertschöpfung ihrer Bauernbetriebe nachhaltig steigern. Paul Frey und seine Kollegen planen die Käseproduktion auszubauen und versuchen weitere Bauern aus dem Jurapark für ihr Erfolgsprojekt zu gewinnen.