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Grün in allen Facetten – der Mai

Im Mai ist der Frühling voll da. Abgesehen vom Temperaturanstieg bringt der Mai auch gute Laune in die Küche. Allen voran mit einer Vielfalt an Salaten. Spinat und Rucola stellen wir diesen Monat vor. Beide köstlich frisch aus der Region und voller gesunder Inhaltsstoffe.

Spinat ist ein grünes Powergemüse mit wenigen Kalorien

Vermutlich stammt der Spinat aus dem antiken Persien. Nach Mitteleuropa verbreitete er sich erst im 13. Jahrhundert, als er in Klostergärten angebaut wurde. Der Spinat stammt aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse und umfasst rund 50 kultivierte Sorten.

Hartnäckig hält sich die Legende, dass Spinat aussergewöhnlich viel Eisen enthält. Ursprung der Legende ist ein simpler Messfehler der Wissenschaft Ende des 19. Jahrhunderts. Statt 35 Milligramm auf 100 Gramm sind es eigentlich «nur» 2,6 Milligramm. Tatsächlich ist das aber immer noch mehr, als der menschliche Verdauungstrakt aufnehmen kann. Der Vitamin-, Eiweiss- und Mineralgehalt ist ebenso beträchtlich. Daneben liefert das Gemüse auch wichtige Ballaststoffe und pflanzliche Eiweisse und ist mit 20 Kilokalorien pro 100 Gramm auch noch sehr kalorienarm.

Spinat: grünes Powergemüse mit wenigen Kalorien

Bei Spinat empfiehlt sich die Zubereitung als Salat oder Smoothie

Spinat ist hervorragend für den Muskelaufbau geeignet. Allerdings sollte er dafür nicht wie beim vor Kraft strotzenden Matrosen Popeye aus der Dose verzehrt werden, sondern möglichst als Salat – frisch und kalt.

Spinat sollte idealerweise nicht erhitzt werden: Er ist kein Lagergemüse, und am besten ist es, ihn innerhalb weniger Tage zu verarbeiten. Bei längerer Lagerung und auch beim Erhitzen verliert er Vitamin C und hat einen weniger intensiven Geschmack. Neuerdings wird er auch gerne in grünen Smoothies verarbeitet, was nicht nur aufregend schmeckt, sondern auch dem Erhalt der gesunden Vitamine und Mineralstoffe sehr entgegenkommt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Enthält eine gesunde Portion Eisen
  • Sollte idealerweise frisch als Salat gegessen werden
  • Eignet sich auch für Smoothies und als Gemüsebeilage
  • Nur kurz haltbar, kann aber gut tiefgekühlt werden

Der Rucola – Salatgemüse mit Comeback-Qualitäten

Rucola: Jede Menge Vitamine und etwas Nitrat

Bereits im alten Germanien wurde Rauke angebaut und unter anderem als Potenzmittel sehr geschätzt. Mit dem römischen Reich gelangte das Kreuzblütengewächs dann auch in den Mittelmeerraum, wo es grossen Anklang fand. In Mitteleuropa geriet Rucola zwischenzeitlich jedoch wieder in Vergessenheit. Erst in den 1980er Jahren stieg hierzulande das Interesse an Rucola allmählich erneut. Grund war die zunehmende Popularität der italienischen Küche. Unsere Nachbarn kochen nämlich einfach sehr gerne mit Rucola. Und so taten es ihnen die Schweizer gleich. Comeback gelungen!

Am häufigsten wird der Rucola noch immer als Salat gegessen. Daneben gibt es ihn als warmes, blanchiertes Gemüse, als würzige Beilage in Sandwiches, als Smoothie oder auch als Gewürz.

Jede Menge Vitamine und etwas Nitrat

Saison hat die würzige Salatbeilage in der Schweiz von März bis November.

Für die Lagerung ist er eher weniger gut geeignet. Zwei, drei Tage im Kühlschrank sind problemlos möglich, danach beginnt Rucola zu welken. Wie die meisten Salatpflanzen schlägt er bei einer Diät kaum zu Buche – dank lediglich 30 Kalorien pro 100 Gramm. Mit 62 Milligramm pro 100 Gramm hat der Rucola sogar einen höheren Vitamin-C-Gehalt als die Orange. Zusätzlich enthält er Magnesium, Zink, Phosphor, Kalzium, Eisen, Kalium sowie die Vitamine B1, B2, B6 und Vitamin E.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Lange vergessen und erst seit den 1980er Jahren nördlich der Alpen wieder populär 
  • Als Salat, aber auch in Sandwiches und Smoothies ein Genuss
  • Nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar 
  • Kalorienarm, aber voller gesunder Vitamine

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