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Abschied vom Sommer – im September beginnt der farbenfrohe Herbst

Langsam sinken die Temperaturen und gehaltvollere Speisen machen jetzt wieder richtig Appetit. Ein Zwetschgenkuchen mit frisch geernteten Früchten kommt auch gleich mit einer Extraportion an Vitaminen. An ihm kommt keiner vorbei: Der Kürbis ist der ultimative kulinarische Kick der Saison.

Herbstzeit ist Kürbiszeit

Der Kürbis hat seinen Ursprung in Südamerika und wurde über den Transport seiner Samen in der frühen Neuzeit in Europa eingeführt. Unter den mehreren hundert Sorten des Herbstgemüses findet man neben Speisekürbissen auch Zierkürbisse, die aber meist ungeniessbar sind. Die grossen Bodengewächse sind verwandt mit Gurke, Zucchetti und Melone und botanisch gesehen Panzerbeeren.

In der Schweiz läuten Kürbisse den Herbst ein und haben zwischen August und Februar Saison. Einen reifen Kürbis erkennt man anhand der Klopfprobe: Klingt er hohl und dumpf, schmeckt er am besten. Da er zu 90 Prozent aus Wasser besteht, ist der Kürbis ideal für eine leichte Küche – lediglich die Kerne weisen einen erhöhten Kaloriengehalt auf. Die enthaltenen Vitamine und Nährstoffe machen den Kürbis zu einer gesunden und gut sättigenden Zutat. Das Fruchtfleisch ist fettarm, es wird allerdings mit zunehmender Reife faserig.

Kürbis: Typisch für den Herbst.

Viel mehr als nur ein Suppengemüse

Aufgeschnitten und in Klarsichtfolie gewickelt halten Kürbisse bis zu eine Woche lang – in unversehrtem Zustand bleiben sie sogar bis zu acht Wochen frisch. Zudem lassen sich einzelne Stücke oder Kürbissuppen gut tiefkühlen. Das beliebte Gemüse ist sowohl roh als auch gekocht hervorragend einsetzbar. Beim Verarbeiten fallen durch entfernte Kerne, schwammiges Fleisch, je nachdem auch Schale, gut 30 Prozent Abfall an.

Das Kürbisfleisch lässt sich auf verschiedene Weise zubereiten: braten, grillieren, dünsten, überbacken, kochen oder einlegen. Klassischerweise wird aus Kürbis eine Herbstsuppe gekocht. Das passt gut, denn sein dezentes Aroma harmoniert mit kräftigen, pikanten Wintergewürzen. Er kann aber auch süss zubereitet werden in Pies, Konfitüren und Puddings zum Beispiel.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Typisches Herbstgemüse
  • Klopfprobe: Wenn sie reif sind, klingen Kürbisse hohl und dumpf 
  • Nicht nur das Fruchtfleisch, sondern auch die Kerne können verwertet werden 
  • Es gibt neben der Herbstsuppe zahlreiche andere Verarbeitungsmethoden Enthält Betacarotin, Vitamin A und Kalium

Die Zwetschge – saftig-süss ist sie eine echte Herbstspezialität

Die Zwetschge: saftig-süsse Herbstspezialität

Ursprünglich aus Asien stammend, wurde die Zwetschge von den Römern in den Mittelmeerraum gebracht und dort bereits 150 v. Chr. kultiviert. Die Steinfrucht hat eine länglich-ovale Form und eine blaue bis blauschwarze Farbe. Ihr Stein lässt sich leicht vom festen goldgelben Fruchtfleisch lösen. Zudem ist die Zwetschge meist mit weisslichem Reif überzogen, der sie vor dem Austrocknen schützt. Der Reif ist ein Zeichen dafür, dass die Frucht frisch vom Baum gepflückt und schonend behandelt wurde. Er lässt sich vor dem Verzehr problemlos wegwaschen.

Wenn die Tage kürzer werden, läuft die Zwetschge zur Hochform auf

Die Zwetschge wächst an Hochstammbäumen und fühlt sich bei sonnigen, trockenen Temperaturen besonders wohl. Reifezeit erlangt sie zwischen August und Mitte Oktober. Dank ihrem Reichtum an Nahrungsfasern und Fruchtzucker ist sie sehr sättigend und enthält mit den Vitaminen B und C, Natrium und Kalium viele gesunde Komponenten.

In der Küche ist die Zwetschge leicht zu verarbeiten. Sie behält lange ihre Form und Saftigkeit und ist gut und vielfältig einsetzbar: als Kompott, als Dörrobst, als Füllung und Belag für Kuchen und andere Desserts. Sie ist aber auch sehr beliebt als Grundlage für Schnaps und Likör. Zwetschgen lassen sich vor allem tiefgekühlt lange aufbewahren. Zuvor sollten sie allerdings halbiert, entsteint und in einen losen Beutel abgefüllt werden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ovale, blauschwarze Steinfrucht 
  • Säuerlich-süsser Geschmack 
  • In der Küche wird sie besonders fürs Backen und Einkochen verwendet 
  • Reift nicht nach und sollte deshalb nicht zu früh geerntet werden

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