Aktiv-Ferien

Entdecken Sie Ferien im Pro-Montagna-Land. Seien Sie Gast auf einer echten Alp und erleben Sie, wie es dort hergeht. Oder tanken Sie auf im idyllischen Goms mit seiner mysthischen Stimmung, traditionellen Raclette-Festen und anderen Freizeitmöglichkeiten.

Ferien im Pro-Montagna-Land

Kuhhaltung auf der Fluonalp

Eintauchen in die Bergwelt. Wollten Sie schon immer einmal wissen, wie es auf der Alp wirklich zu- und hergeht? Auf der Fluonalp können Sie es mit allen Sinnen erfahren.

 

Auftanken in Goms

Feriengäste in Goms geniessen ein Essen im Schnee.

Mystische Stimmungen, Raclette-Feste und dazwischen viel Ruhe. Pro Montagna-Ferien bieten authentische Erlebnisse im Goms.

Die Rhone murmelt etwas, das nur sie selber und allenfalls die Wintergeister verstehen. Von den Ästen fällt lautlos ein bisschen Raureif, erste Sonnensplitter tanzen auf der dicken Schneedecke und aus den Kaminen der schwarz gebrannten Gommer-Häuser kringelt sich Rauch in den stahlblauen Morgenhimmel. Der Schnee verschluckt jedes Geräusch und die Stille wird nur unterbrochen von einem gelegentlichen Pfeifen der Matterhorn- Gotthard-Bahn. Ausser ein paar Hirschen, welche es natürlich überhaupt nicht eilig haben und mit aller Gemächlichkeit im Wald verschwinden, ist noch keine Seele unterwegs.

Das ist der Ideale Moment, um auszuprobieren, ob der Langlaufinstruktor Koni Hischier gestern beim Schnupperkurs recht hatte: «Fürs Erste reicht es, wenn du Freude an der Natur und die Lust am Wandern mitbringst. Alles andere geht beim klassischen Langlaufen von alleine und ist nicht schwierig.» Und es stimmt! Nach zwei, drei Schritten auf den schmalen Latten geht die Bewegung in Fleisch und Blut über. Mit jedem Meter verschwindet ein Stück Hektik, mit jedem Stockstoss wird der Atem freier. Die Loipe mäandriert über weite Strecken zusammen mit der Rhone dem Talgrund zwischen Oberwald und Niederwald entlang. Ein paar Nebelfetzen hängen über dem Wasser, das Licht ist noch diffus, eine mystische Stimmung macht sich breit.

Doch schon eine halbe Stunde später hat sich die Wintersonne an den Himmel hinaufgearbeitet und von einer Minute auf die andere auch den Talgrund mit gleissendem Licht gefüllt. Die Mystik verschwindet, macht purer Freude am Dasein und am Bewegen Platz. Und diese Freude teilt man mit anderen: Auf der einen Talseite, im Aletschgebiet, stechen die ersten Skifahrer hinunter ins Tal, auf der anderen Seite macht sich eine kleine Gruppe

Schneeschuhwanderer an den Aufstieg. Und nun tauchen die ersten Skater auf, Leistungssportler, die mit einem vergleichsweise horrenden Tempo vorbeirauschen. «Das Langlaufen hat sich in zwei verschiedene Unterarten entwickelt», hatte Koni beim Schnupperkurs gesagt. «Während die klassischen Langläufer in der Regel Wanderer sind und sozusagen Walking auf Skis betreiben, sind die Skater auf Leistung aus.» Diese Skater nehmen für den Weg zurück zum Hotel wahrscheinlich auch nicht die Bahn, welche stündlich in allen Dörfern hält und müde Langläufer, Skifahrer und Wanderer mitnimmt.

Doch ob nun per Ski oder mit der Bahn – an den Abenden ist das Hanswas- Heiri: Einmal gehts in Agatha Christies Krimitheater «Die Mausefalle», welches in Münster seit diesem Jahr aufgeführt wird, ein andermal lädt die Coopzeitung zu einem gemütlichen Raclette-Abend ein. Eine urige Kapelle spielt Walliser und andere Weisen, Marianne bedient den Raclette-Ofen und die Stimmung könnte nicht besser sein. Doch was ist mit diesem leisen Ziehen in den Beinen? «Das gehört dazu», sagt Koni. «Das erinnert dich an einen schönen Tag im Goms und schon übermorgen fühlen sich deine Muskeln prächtig an.»

Mehr unter www.goms.ch und www.viamala.ch