12.02.2015
Engagement
Business Benchmark on Farm Animal Welfare (BBFAW) zeichnet Coop aus

Coop erneut Nr. 1 beim Tierwohl

Die Detailhändlerin Coop wurde vom Business Benchmark on Farm Animal Welfare (BBFAW) als weltweit führend für ihr umfassendes Engagement für das Tierwohl ausgezeichnet, und das im Vergleich mit 80 internationalen Detailhändlern. Dies bestärkt sie, den eingeschlagenen Weg, dem Tierwohl bei der Sortimentsgestaltung einen zentralen Platz einzuräumen, weiter fortzuführen. Coop wird sich auch künftig konsequent für das Tierwohl einsetzen, so wie sie sich bereits vor über zehn Jahren konsequent gegen den Verkauf von Stopfleber, Froschschenkeln oder Haifischflossen entschieden hat und damit bewusst Umsatzverluste in Millionenhöhe in Kauf nimmt.

Besonders gewürdigt wurde Coop vom BBFAW für ihre klare Strategie in puncto Tierwohl und deren konsequente Umsetzung. Dabei hob der BBFAW besonders die Naturafarm Tierhaltungsprogramme und die Bestrebungen, mindestens Schweizer Tierwohlstandards auch von ausländischen Lieferbetrieben einzufordern, hervor.

Umfassendes Engagement seit 35 Jahren
«Für Coop ist diese Auszeichnung erneut Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen und die erfolgreichen Anstrengungen im Bereich Tierwohl zu intensivieren», so Roland Frefel, Leiter Frischprodukte bei Coop. Anfang 2014 hat die Detailhändlerin beispielsweise einen Praxisversuch mit einem so genannten Zweinutzungshuhn gestartet. Grund: Früher wurden männliche und weibliche Hühner genutzt: Die Weibchen sorgten für die Eier, die Männchen lieferten das Fleisch. Heute sind die Geflügelrassen für die Eier- und Fleischproduktion dahingehend gezüchtet, dass die einen entweder grosse und viele Eier legen, die anderen einen hohen Fleischertrag generieren. Die Hähne der Eierlinie legen naturgemäss keine Eier und eignen sich auch nicht für die Fleischproduktion. Daher werden sie kurz nach dem Schlüpfen aussortiert und getötet, in der Schweiz sind das jährlich rund 2 Millionen Tiere. Aus ethischer Sicht erachtet Coop dies als problematisch und engagiert sich mit ihrem Praxisversuch für einen Lösungsversuch im Sinne des Tierwohls. Seit über 30 Jahren fördert Coop die Mutterkuhhaltung als natürlichste Form der Rind- und Kalbfleischproduktionund garantiert so ein Höchstmass an Tierwohl. Über die Hälfte des bei Coop verkauften Rindfleisches stammt aus dieser Haltungsform. «Das sind nur zwei von vielen Beispielen für unseren hohen Anspruch, den wir als Pionierin der artgerechten Tierhaltung seit Jahren haben und der uns zur Nummer 1 in Sachen Tierwohl macht», so Roland Frefel.

Business Benchmark on Farm Animal Welfare (BBFAW)
Der BBFAW wurde von den internationalen Tierschutzorganisationen «Compassion in World Farming (Compassion)» und «The World Society for the Protection of Animals (WSPA)» in Auftrag gegeben und finanziert. Er bewertet das Tierwohlengagement von Unternehmen nach den drei Kategorien «Innovationskraft», «betriebliche Umsetzung» und «unternehmerisches Bekenntnis zum Tierwohl». Bereits 2013 wurde Coop vom BBFAW als Nummer 1 ausgezeichnet und im gleichen Jahr attestierte der Schweizer Tierschutz STS Coop die beste Tierschutzleistung.

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