Die Coop Berufsbildung

Coop Lehrstellen – für Beruf und Karriere


Lehrstellenentwicklung

Mit über 42'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Coop-Gruppe Schweiz, darunter rund 2’960 Lernende, ist Coop eine der wichtigsten Arbeitgeberinnen in der Schweiz. Dieser Bedeutung bewusst, pflegt Coop eine arbeitsmarktorientierte und engagierte Ausbildung der Lernenden und hält sich an dokumentierte nationale Standards.

Die Ausbildung von Lernenden ist fest in der Strategie von Coop verankert. Coop betreibt eine systematische, bedarfs- und zukunftsorientierte Personal- und Nachwuchsplanung.
Ihren Entscheid, das Lehrstellenangebot bis 2008 auf 2'500 Lehrstellen zu erhöhen und diesen Wert danach zu halten, hat Coop konsequent umgesetzt und das Ziel klar übertroffen.
In Zahlen bedeutet dies:
- Lehrstellenentwicklung: von 1’932 Lehrstellen im Jahr 2004 auf 2'960 per 01.08.2014
- Neurekrutierungen per 31.08.2014: 1'162
- Der Anteil der Lernenden am Gesamtpersonalbestand (Personaleinheiten) betrug am 01.08.2014 7 %.

Jahr der Berufsbildung 2014

Bundesrat Johann Schneider-Ammann rief zu Beginn des Jahres 2014 zum "Jahr der Berufsbildung" aus. Anlass dazu war das zehnjährige Bestehen des neuen Berufsbildungsgesetzes seit der Inkraftsetzung im 2004. Zusammen mit den Verbundpartnern nahm das SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) dieses Jubiläum zum Anlass, die öffentliche Aufmerksamkeit vermehrt auf das duale Berufsbildungssystem und seine Stärken zu lenken. Höhepunkt der zahlreichen Veranstaltungen bildeten die SwissSkills Bern 2014, wo erstmals über 70 verschiedene Berufe gleichzeitig und am selben Ort ihre Berufsmeisterschaft durchführten. Mit einer Besucherzahl von 155'000 war es der grösste in der Schweiz organisierte Anlass im Jahr 2014. Zwei der Teilnehmenden Coop-Mitarbeitenden durften eine Gold- resp. eine Silbermedaille in ihrem erlernten Berufsfeld entgegennehmen.

Qualität und Erfolg bei Coop

Die für Coop geltenden Ausbildungsstrukturen und -abläufe sind in einem Prozessportal speziell für alle internen Beteiligten der Grundbildungen festgehalten und werden konsequent umgesetzt. Ausgebildete Lernendenbetreuer rekrutieren die Lernenden nach sorgfältig ausgewählten Kriterien und begleiten sie während der Ausbildungszeit. Berufsbildner, Lernendenbetreuer und Lernende sitzen regelmässig zusammen, um gemeinsam Massnahmen und Ziele zu vereinbaren. Diese Sitzungen sind strukturell verankert. Auch die Weiterbildung der Berufsbildnerinnen und Berufsbildner und der Lernendenbetreuerinnen und Lernendenbetreuer ist bei Coop ein fester Bestandteil der Ausbildungsaktivitäten. Durch ihr nationales und betriebsübergreifendes Engagement in der Schweizer Berufsbildung ist Coop immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen in der Berufsbildung. Die Informationen werden direkt an die Lernendenbetreuer und Lernenden weitergegeben.

Jede Verkaufsregionen von Coop sowie die Direktion Trading und der Hauptsitz verfügen über eine eigene Ausbildungsabteilung mit mehreren Betreuern für die Lernenden. Insgesamt setzen sich rund 30 hauptamtliche Lernendenbetreuer und Lernendenbetreuerinnen sowie über 2'000 Berufsbildner und Berufsbildnerinnen und Mitarbeitende mit Ausbildungsfunktion für die Belange um die 2'960 Lernenden ein.

Coop ist überzeugt vom Erfolg der genannten Qualitätskriterien ihrer Grundbildung, der sich in Zahlen belegen lässt:
- Abschlussergebnisse: Die Erfolgsquote an den Abschlussprüfungen lag bei Coop-Lernenden im Durchschnitt der letzten fünf Jahre bei 97,3 %, in diesem Jahr konnte genau die Quote von 97,2 % erreicht werden.
- In den vergangenen Jahren erhielten jedes Jahr über 60 % der Lehrabgänger eine Anstellung, 2014 betrug der Anteil 65.8 %. Gemäss Personalstrategie strebt Coop eine Weiterbeschäftigungsquote von über 60 % an.

Fachdossier (PDF)



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