Coop Nachhaltigkeit
WWF Seafood Group
Als Gründungsmitglied der WWF Seafood Group lässt Coop das gesamte Sortiment an Fischen und Meerestieren jährlich durch den WWF prüfen und leitet in der Folge die nötigen Massnahmen ein.
Kein Verkauf von akut gefährdeten Fischen
Im Kampf gegen die Überfischung der Weltmeere setzt Coop klare Zeichen: Seit 2007 wurden zahlreiche akut bedrohte Fischarten aus Wildfang aus dem Sortiment genommen: Zackenbarsch, Rochen, Blauflossenthon und Beryx. 2008 folgten weitere bedrohte Fischarten wie Drachenkopf, Schwertfisch, Atlantischer Sägebauch, Kaiserbarsch und der bekannte Tiefsee-Rotbarsch. 2009 folgten:
- Neuseeländischer Petersfisch
- Blauer Marlin
- Degenfisch
- Lengfisch
- Senegal-Rotzungen
- Red Snapper aus dem Indischen Ozean
Coop verzichtet bereits seit langem auf Haifischprodukte und Stör-Kaviar aus Wildfang, da diese Fische vom Aussterben bedroht sind. Damit hat Coop keine akut bedrohten Fische mehr im Sortiment.
Dorsch aus Zucht
Gemeinsam mit dem WWF arbeitet Coop stetig daran, das Angebot an Fischen aus nachhaltiger Produktion zu vergrössern. Erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Ersatz des durch Wildfang bedrohten atlantischen Dorschs. So bietet Coop seit einigen Monaten nur noch Dorsch aus nachhaltiger Zucht an.
Weitere Massnahmen
Bei anderen Fischarten geht die Suche weiter. Werden keine ökologisch vertretbaren Alternativen gefunden, verpflichtet sich Coop, auf den Verkauf der entsprechenden Art zu verzichten. Zudem stellt Coop das Angebot an Meerestieren schrittweise auf nachhaltige Quellen um. Dazu gehört die konsequente Förderung von MSC-zertifiziertem Fisch und Zuchtfisch aus biologisch geführten Aquakulturen.
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