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Nachhaltigkeit

Coop Nachhaltigkeit

Einsatz von CO2 als Kältemittel

Die Kälteerzeugung in den Verkaufsstellen für gekühlte und tiefgekühlte Produkte hat einen grossen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen. Ein wirkungsvoller Ansatzpunkt zur CO2-Reduktion ist daher die Wahl klimafreundlicher Kältemittel.

Geringerer Klimaeffekt und Strombedarf

Kältemittel wie R-404A haben zwar keinen negativen Einfluss auf die Ozonschicht mehr. Doch ihr Klimaeffekt ist 3750-mal grösser als der von CO2. Dank neuester Technik kann CO2 als Kältemittel verwendet werden – und so zum Klimaschutz beitragen. Zudem verbrauchen moderne CO2-Anlagen weniger Strom als konventionelle Kälteanlagen. Das ist von grosser Bedeutung, da die Kälteerzeugung nahezu die Hälfte des Stromverbrauchs in den Verkaufsstellen ausmacht.

Coop setzt seit Anfang 2008 CO2 als Kältemittel im Tiefkühlbereich ein. Damit konnte beispielsweise in der Verkaufsstelle in Kerzers FR das Treibhauspotenzial des verwendeten Kältemittels um das 4000-fache reduziert werden. Selbst wenn das gesamte CO2 aus der Anlage entweichen sollte – was technisch nahezu unmöglich ist – hätte dies einen sehr geringen Klimaeffekt. Darüber hinaus werden durch die Umstellung des Kältemittels in der Verkaufsstelle in Kerzers pro Jahr 100’000 kWh Strom eingespart, was dem durchschnittlichen Verbrauch von 20 bis 30 Haushalten entspricht. Ab 2010 verwendet Coop bei Neu- und Umbauten von Verkaufsstellen nur noch CO2 für die Kühlung.


Coop Energie/CO2-Vision

CO2 als Kältemittel ist Teil der Coop Vision “CO2-neutral bis 2023“.

Mediendossier Energie/CO2

Alle Infos zum Klimaschutz bei Coop gibt es kompakt im Mediendossier.

Klima-Dossier in der Coopzeitung

Beiträge über Massnahmen zur CO2-Reduktion in der Coopzeitung.




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