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Nachhaltigkeit

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Coop verpflichtet sich zur Chemikalienreduktion in der Textilproduktion

Coop unterzeichnet als erstes Schweizer Unternehmen eine Absichtserklärung mit Greenpeace, welche die Reduktion von gefährlichen Chemikalien in der Textilproduktion bis 2020 zum Ziel hat.

Detox Kampagne von Greenpeace

Seit mehreren Jahren kämpft die Umweltorganisation Greenpeace für die Reduktion von gefährlichen Chemikalien in der Textilproduktion. Die Bekämpfung der Gewässer- und Bodenverschmutzung und der gesundheitlichen Auswirkungen für die Mitarbeitenden in den Produktionsländern stehen im Zentrum der Detox Kampagne von Greenpeace.

Was macht Coop?

Coop unterstreicht mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung ihr Nachhaltigkeitsengagement im Bereich faire und schonende Textilproduktion. Coop ergreift im Bereich aller Textileigenmarken diverse Massnahmen zur Chemikalienreduktion, z.B.:

  • Verabschiedung Richtline Textil und Leder zur Regelung sozialer, ökologischer und toxikologischer Anforderungen in Anbau und Verarbeitung
  • Verpflichtung der Geschäftspartner zu transparenten Lieferketten und Umstellung auf ungefährliche Chemikalien
  • Eine Arbeitsgruppe innerhalb von Coop bearbeitet regelmässig alle Themen rund um Textilien; sie plant konkrete Massnahmen und führt diese durch
  • Aufstellung Fachteam Chemie innerhalb von Coop
  • Umsetzung von Kontrollmechanismen in Lieferketten und Durchführen von Stichproben

Was hat Coop bereits getan?

Die Nachhaltigkeits-Eigenmarke Coop Naturaline steht für faire und umweltschonende Textilproduktion und ist seit 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Die Lieferketten sind transparent, der Chemikalieneinsatz ist sehr strikt geregelt und verbietet die Verwendung von gefährliche Chemikalien in allen Produktionsschritten. Eine unabhängige Kontrollinstanz überprüft die unterschiedlichen Prozesse regelmässig.

In ihrer Nachhaltigen Beschaffungsrichtlinie verbietet Coop weiter den Einsatz von Chemikalien, die gemäss der anerkannten Institutionen der EU (ECHA: Europäische Agentur für chemische Stoffe) als gefährlich eingestuft werden. Coop hat mit der Richtlinie Textilien und Leder im 2013 einen Mindeststandard für alle Eigenmarken geschaffen. Der Standard enthält Vorgaben bezüglich der Chemikalienverwendung und geht auf soziale und ökologische Anforderungen im Anbau und der Verarbeitung sowie die Transparenz der Lieferketten ein. Die verbotenen Chemikalien, die in der Textil- und Lederproduktion in der gesamten Lieferkette spätestens ab 2020 nicht mehr eingesetzt werden dürfen, sind in einer Negativliste festgehalten. Diese deckt viele Stoffe ab, die Greenpeace als gefährlich einstuft.

Coop und Greenpeace: Engagement für eine Detox-Lösung, Januar 2013 (PDF)

Negativliste Textil und Leder




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