Wie kann in den europäischen Berggebieten mehr Wertschöpfung generiert werden?
Die Berggebiete umfassen rund 40% der Landfläche und rund 20% der Bevölkerung. Diese Berggebiete weisen eine Vielfalt von Potenzialen und Chancen auf. Sie stehen aber auch vor grossen Herausforderungen wie dem zunehmenden internationalen Konkurrenzkampf, dem Klimawandel, dem demographischen Wandel usw. Wie können die Berggebiete auf diese Herausforderungen reagieren? Wie können die Potenziale der Berggebiete besser in Wert gesetzt werden? Anlässlich der 6. Europäischen Berggebietstagung sollen möglichst konkrete Optionen für die Akteure in den Berggebieten aufgezeigt werden. Der Fokus der Tagung liegt somit nicht auf dem «Warum», sondern auf dem «Wie»: Wie kann konkret mehr Wertschöpfung in den Berggebieten generiert werden? Neben diesem umsetzungsorientierten Ansatz soll aber auch die politische Ebene angesprochen werden: Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, damit der wertschöpfungsorientierte Ansatz zum gewünschten Ziel führen kann?
Die Europäische Berggebietstagung versteht sich als Diskussionsplattform für Entscheidungsträger aus verschiedensten Bereichen wie der Regionalentwicklung, Land- und Forstwirtschaft, Standortförderung, Umwelt, Lehre und Forschung usw. Sie spricht zudem die Entscheidungsträger aller staatspolitischen Ebenen von der lokalen bis zur europäischen Dimension an.
Die Tagung wird organisiert durch die Euromontana, den Europäischen Verband der Bergregionen. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) zeich net als Gründungsmitglied der Euromontana für die Durchführung in der Schweiz verantwortlich. Brig ist als Alpenstadt des Jahres 2008 der ideale Austragungsort für die Tagung. Kurz vor der 6. Europäischen Berggebietstagung findet ebenfalls in Brig eine Tagung der Stiftung für Nachhaltige Entwicklung der Bergregionen zum Thema Bergprodukte statt (www.fddm.ch). Die beiden Anlässe sind bewusst kombiniert, um die Teilnahme an beiden Anlässen zu ermöglichen.
Die 6. Europäische Berggebietstagung wird finanziell unterstützt durch das Bundesamt für Landwirtschaft, den Kanton Wallis sowie die Stadt Brig.
Detailliertere Informationen im »PDF und unter www.sab.ch