Schutz dank Prävention

Allgemein gilt

• Bei Ausflügen in die Natur am besten lange Hosen, langärmelige Hemden und festes Schuhwerk tragen. So ist möglichst viel Körperoberfläche bedeckt und die Zecke hat eine geringere Chance, auf die Haut zu gelangen.

• Helle Kleider ohne Muster lassen Zecken schneller erkennen.

• Zeckenschutzmittel haben eine gute Wirksamkeit (ca. 4–6 Stunden), bei richtiger Anwendung.

• Kontakt mit bodennahen Pflanzen (hohes Gras, Kraut, Farne und Sträucher) meiden.

• Nach langen Wanderungen am besten den ganzen Körper und die Kleidung nach Zecken absuchen. Zecken bevorzugen warme und feuchte Stellen mit dünner Haut, also z.B. zwischen den Beinen, in Kniekehlen, unter den Armen, im Nacken oder am Haaransatz (oft bei Kindern der Fall!).

Oder eine Impfung gegen FSME
Personen (im Allgemeinen ab 6 Jahren), die sich in Risikogebieten (siehe Karte S. 6) aufhalten, sollten sich gegen FSME immunisieren lassen. Für eine vollständige Impfung sind drei Impfdosen notwendig (zwei Dosen im Abstand von einem bis drei Monaten und eine dritte nach fünf bis zwölf bzw. neun bis zwölf Monaten). Danach wird gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) alle zehn Jahre eine Auffrischungsimpfung empfohlen. Die Kosten der Impfung werden von den Krankenkassen übernommen. Mögliche Nebenwirkungen können Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, Fieber und Muskelschmerzen sein. Ernsthaftere Komplikationen sind selten. Bei Kindern unter sechs Jahren ist eine Impfung nicht angezeigt, da Erkrankungen in diesem Alter sehr selten sind. Kinder können in Absprache mit dem Arzt ab 1 Jahr geimpft werden (z.B. bei Besuch von Waldkindergärten). Impf-Infoline des Bundesamts für Gesundheit (BAG): Telefon 0844 448 448.


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