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Erste Studie zum pflanzenbasierten Genuss in der Schweiz

Was weiss und denkt die Schweiz über pflanzenbasierte Ernährung? Welche pflanzlichen Ersatzprodukte zu Fleisch, Fisch, Milch, Joghurt und Käse werden heute hierzulande gegessen? Und aus welchen Gründen?
Der erste Plant Based Food Report der Schweiz, erstellt von Coop in Zusammenarbeit mit dem Link Institut, liefert umfassende Fakten zu diesen und weiteren Fragen rund um die pflanzenbasierte Ernährung.
Die Schweiz, ein Land der Flexitarier
Die Studie belegt, dass mehr als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung bewusst mehrmals im Monat auf tierische Lebensmittel verzichtet. Im Vergleich zu 2016 sind es heute 15% mehr Flexitarier.
Pflanzenbasierte Ersatzprodukte sind im Trend
Die repräsentative Studie beschäftigt sich – neben Flexitariern – mit Konsumentinnen und Konsumenten von rein pflanzlichen Ersatzprodukten. Dazu zählen beispielsweise Hafermilch, Mandeljoghurt, Burger- und Thunfischalternativen oder Käseersatz. Die Hälfte der Schweizer Bevölkerung haben bereits pflanzenbasierte Ersatzprodukte gegessen. 41% der Männer und Frauen denken, dass sie in fünf Jahren häufiger als heute diese pflanzlichen Alternativen geniessen werden.
Wir präsentieren: Die Substitarier
Der Report zeigt auf, dass Konsumentinnen und Konsumenten von pflanzenbasierten Ersatzprodukten keine strikten Veganer oder Vegetarier sind. Bei ihnen handelt es sich um einen neuen Genusstyp, die sogenannten Substitarier. Besonders häufig werden pflanzenbasierte Ersatzprodukte von jungen Frauen aus städtischen Gebieten der Deutschschweiz eingekauft sowie von Personen zwischen 50 und 60 Jahren. Die über 60-Jährigen greifen nur sehr selten zu den Ersatzprodukten, obwohl sich 64 Prozent dieser Altersgruppe flexitarisch ernähren. Sie ersetzen die tierischen Produkte also eher mit Gemüse oder anderen vegetarischen Lebensmitteln. Grundsätzlich kaufen Frauen bei Coop in allen pflanzenbasierten Sortimentskategorien mehr ein wie Männer. Bei den Konsumentinnen und Konsumenten von Käseersatzprodukten ist der Frauenanteil mit 70 Prozent besonders hoch, während der Männeranteil bei Fleischersatzprodukten am höchsten ist.
Top-10-Einkaufskantone in der Deutschschweiz
In Zürich wohnen besonders viele Substitarier. Im Vergleich dazu werden in den Bergkantonen Graubünden und Wallis sowie in Appenzell und der Westschweiz anteilsmässig am wenigsten Fleischersatzprodukte eingekauft. Bei den Milchalternativen sind die Appenzeller jedoch die Top-Kundinnen und Kunden – neben den Innerschweizern, Zürchern, Baslern und Tessinern. Genf und Lausanne gehören in Bezug auf Fleischersatzprodukte zu den Top-15-Gemeinden. Bei den Milch- und Joghurtalternativen sind Le Grand-Saconnex und Lugano unter den Top 15.

Hintergrundinfos zur Studie

Dem ersten Plant Based Food Report der Schweiz liegen über 2'200 repräsentative Online-Interviews sowie eine Auswertung der Supercard-Daten von Coop zugrunde. Die Coop-Marktforschung hat in Zusammenarbeit mit dem Link Institut von 29. Oktober bis 12. November 2020 die Umfrage durchgeführt. 2'247 Personen im Alter von 15 bis 79 Jahren wurden in der Deutsch- und Westschweiz sowie im Tessin befragt. Die Auswahl der Zielgruppe für die Rekrutierung erfolgte zufällig aus dem Link Internet-Panel und ist repräsentativ. Ein weiterer Teil der Erkenntnisse basiert auf einer Auswertung der von den Kunden freigegebenen Supercard-Daten von Coop.