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Sind Erdnüsse ungesund?

Gerade in der Weihnachtszeit kommt man an Erdnüssen kaum vorbei. Oft werden sie mit schlechtem Gewissen geknabbert. Doch ist das gerechtfertigt? Wir sind der Frage auf den Grund gegangen.
Erdnüsse und Mandarinen
Erdnüsse sind botanisch gesehen keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte. Trotzdem sind sie von ihren Nährwerten den Nüssen sehr ähnlich. Sie enthalten rund 50 Prozent Fett, viele Nahrungsfasern (9 Gramm je 100 Gramm) und Protein (26 Gramm je 100 Gramm). Gerade für Personen, die sich vegan ernähren, sind Nüsse und Hülsenfrüchte wertvolle Proteinlieferanten.
Entgegen der weit verbreiteten Meinung enthalten Erdnüsse nicht nur gesättigte Fettsäuren. Bei rund 80 Prozent der enthaltenen Fetten handelt es sich um ungesättigte Fettsäuren. Diese können zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beitragen.
Zudem ist die Liste der in Erdnüssen enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe lang. Besondern hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Vitamin EFolat und Magnesium. 
Deshalb gilt: Erdnüsse liefern zwar viele Kalorien, dabei aber auch wertvolle Inhaltsstoffe. Ungesalzene Erdnüsse können mit gutem Gewissen geknabbert werden. Wer die Menge etwas im Auge behält, dazu noch eine Frucht isst und mit anderen Nüssen abwechselt, macht alles richtig.

Susanne Stephan

Autorin:

Susanne Stephan
BSc in Ernährung und Diätetik