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Vegetarisch grillieren – Veggie-Glück vom Grill

Zu einem echten Grillvergnügen gehören einfach knackige Würstchen und herzhafte Steaks? Beim vegetarischen Grillieren gibt es eh nur Gemüse? Falsch! Fleischloses Grillieren liegt voll im Trend. Sie haben auch ohne Fleisch zahlreiche Möglichkeiten, Ihre Gäste bei der nächsten Gartenparty kulinarisch zu verwöhnen! Mit unseren Tipps zum vegetarischen Grillieren steht dem Grillplausch nichts mehr im Wege.

Fleischlos Grillieren: So kommen Sie an wertvolle Proteine

Drei Personen stehen um einen grossen Grill und wenden das Grillgut
Beim klassischen Grillplausch ist Fleisch der wichtigste Proteinlieferant. Aber auch beim Veggie-BBQ muss keineswegs auf Proteine verzichtet werden. Leckere vegetarische Produkte wie Tofu, Grillkäse oder auch viele Fleischalternativen sorgen dafür, dass Sie auch ohne Fleisch genügend Proteine zu sich nehmen.
Alternativ können proteinhaltige Beilagen serviert werden, beispielsweise in Form von Fetawürfeln, einem (Soja-)Jogurt-Dip, Hummus, würzigen Edamame oder als feiner Kräuterquark zum Gemüse. Auch ein Salat aus Hülsenfrüchten (z.B. Linsen, Erbsen oder Bohnen) liefert wertvolle Proteine. Hülsenfrüchte müssen meist lange gekocht werden – wenn es mal schnell gehen soll, gibt es aber auch zahlreiche vorgegarte Hülsenfrüchte in Dosen.

Tofu – der Alleskönner

Gegrillte Tofu-Spiesse
Den Klassiker der veganen Küche gibt es heute in zahlreichen Varianten: natur, geräuchert, gebraten und in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Zugegeben: Naturbelassener Tofu schmeckt zunächst etwas fad. Erst durch die richtige Marinade wird er zum Geschmackserlebnis. Bereits gewürzte, aromatisierte Tofu-Sorten wie BBQ-Tofu oder Tofu mit Oliven schmecken hervorragend und können direkt auf den Grillrost. Am besten schneidet man den Tofu dazu in etwa 1 cm breite Streifen oder spiesst kleine Tofuwürfel auf einem Holzspiess auf.

Grillkäse – der Vorreiter in Sachen Veggie-BBQ

Mann mit Schürze steht mit Pfannenwender vor brennendem Grill
Was wäre ein vegetarischer Grillabend ohne Grillkäse? Doch nicht jeder Käse eignet sich zum Grillieren. Wichtig ist, dass der Käse eine festere Konsistenz hat und nicht «zerläuft». Gut geeignet sind Halloumi, Paneer und Feta. Ganz klassisch wird der Käse einfach pur auf den heissen Grillrost gelegt. Für etwas mehr Abwechslung hüllt man den Käse in eine leckere Marinade. Wie wäre es zum Beispiel mit einer zitronigen Sommermarinade? Diese ist in nur wenigen Schritten zubereitet:
  1. Frisch gepressten Zitronensaft mit Olivenöl, Salz und nach Belieben frisch gehackter Minze oder Petersilie vermischen.
  2. Grillkäse oder Tofu in der Mischung für etwa 3 Stunden im Kühlschrank marinieren.
  3. Anschliessend nach Belieben in fingerdicke Scheiben, Streifen oder Würfel schneiden und für etwa 4 bis 6 Minuten unter regelmässigem Wenden grillieren, bis eine hellbraune Kruste entsteht. Am besten gelingt das in einer Grillschale. Dann brennt sicher nichts an.

Grillieren mit vegetarischen Fleischalternativen

Für diejenigen, die nicht ganz auf Würstchen, Burger & Co. verzichten möchten, gibt es eine reiche Auswahl an vegetarischen und veganen Fleischalternativen. Auch für diejenigen, die nur ab und zu auf Fleisch verzichten möchten, sind diese Produkte eine leckere Alternative.

Ein vegetarischer Grillabend ohne Grillgemüse? Undenkbar!

Schale mit gegrilltem Ratatouille-Gemüse
Ob vegetarisch oder nicht: Gemüse gehört zu jedem ausgewogenen Grillplausch dazu. Zum Grillieren eignet sich fast alles, was das saisonale Gemüseregal zu bieten hat. Nach dem Waschen sollte das Gemüse trocken getupft und bei Bedarf in etwa gleich grosse Stücke geschnitten werden.
Damit das Gemüse auf dem Grill nicht verbrennt oder austrocknet, sollte es unbedingt mit etwas hitzebeständigen Pflanzenöl (z.B. HOLL Rapsöl) bestrichen werden. Die Gemüsestückchen können dann in einer Grillschale als kleine Spiesse oder als Gemüsepäckchen grilliert werden. Tipp: Für letztere lassen sich statt Alufolie auch Gemüseblätter (z.B. Kohlrabi- oder Krautstielblätter) zum Einwickeln verwenden. Diese werden mit kleinen Holzspiessen fixiert und vor dem Grillieren noch mit etwas Öl bestrichen.
Übrigens: Gemüse reagiert empfindlicher auf Hitze als Fleisch. Der beste Platz für Gemüse ist deshalb im Randbereich des Grillrostes oder auf einem höher sitzenden Rost. Das Gemüse sollte nicht zu lange grilliert werden und noch Biss haben. Vor dem Geniessen mit einer Prise Salz, Gewürzen, Kräutern und etwas Zitronensaft nach Belieben abschmecken.

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