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Zuckerkonsum in der Schweiz: doppelt so hoch wie empfohlen

Die meisten von uns essen gerne süss. Kein Wunder, denn in den ersten Lebensmonaten nehmen wir nichts anderes zu uns als süsse Muttermilch – die Vorliebe für Süsses wird uns sozusagen in die Wiege gelegt.
Auch ein Blick in die Vergangenheit des Menschen zeigt, woher die Vorliebe kommt: Süsses bedeutete schnell verfügbare Energie. Bei unbekannten Lebensmitteln war es zudem ein Anzeichen dafür, dass sie nicht giftig sind.
Heute geniesst Zucker in Sachen Gesundheit einen schlechten Ruf. Ob Zucker ungesund ist, macht die Menge aus. Täglich eine kleine Süssigkeit zu geniessen, ist völlig in Ordnung. Zu viel Zucker ist jedoch ungesund.

Gründe für einen reduzierten Zuckerkonsum

Schweizerinnen und Schweizer essen täglich durchschnittlich mehr als doppelt so viel Zucker wie empfohlen. Somit macht es für die meisten von uns Sinn, die Zuckeraufnahme im Alltag zu reduzieren. Denn eine Ernährung mit viel Zucker begünstigt Übergewicht, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Pancakes mit Ahornsirup und Blaubeeren
Zudem sättigt Zucker nicht lange. Im Gegenteil: Stark gezuckerte Lebensmittel führen rasch wieder zu Hunger – vor allem, wenn sie zwischendurch gegessen werden. Dies, weil der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt und ebenso rasch wieder abfällt. Der anschliessende Hungerast begünstigt Übergewicht.
Zucker liefert ausserdem keine Vitamine und Mineralstoffe oder andere für den Körper wertvollen Stoffe. Oft werden gesunde Lebensmittel wie Früchte und Gemüse, Jogurt oder Vollkornprodukte zugunsten von Süssigkeiten weggelassen.