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Seezunge

Die Seezunge (lateinisch: Solea solea) gehört zur Ordnung der Plattfische und ist einer der edelsten und teuersten Speisefische. Sie ist in der Nordsee, dem Ärmelkanal, Mittelmeer, aber auch entlang der Ostatlantikküste zu finden.
Die Seezunge hat einen ovalen, langgestreckten Körper und eine abgerundete Kopfform. Die Oberseite ist graubraun bis rötlich mit undeutlichen dunklen Flecken. Die Unterseite ist hellgrau bis weiss. Ihre Lebensweise ist typisch für Grundfische. Sie ist ein Einzelgänger und gräbt sich tagsüber im sandigen Meeresboden ein. In der Nacht geht sie auf Jagd. Die Hauptnahrung besteht aus dünnschaligen Muscheln kleinen Krebstieren. Gelegentlich fängt sie auch kleine Fische.
Die Seezunge ist eine begabte Imitatorin: Zum Schutz vor Feinden imitiert sie sehr erfolgreich das Petermännchen, einen äusserst giftigen Fisch, der von anderen Meeresbewohnern gemieden wird.

Zubereitungsmethoden

Seezungen eignen sich zum Pochieren, Dämpfen, Dünsten und Braten. Man kann sie aber auch hervorragend als ganzen Fisch im Ofen und aufgrund ihrer handlichen Grösse auch in der Pfanne zubereiten.
Beim Braten in der Pfanne ist es sehr beliebt, zum Schluss ein wenig Butter auf dem Fisch zergehen zu lassen und ihn anschliessend mit Salz und Pfeffer zu würzen. Anschliessend kann man Kapern und etwas Zitronensaft zufügen und die gebratene Seezunge mit Salzkartoffeln und Salat servieren.
Die Filets der Seezunge eignen sich auch gut, um Füllungen darin einzuwickeln. Diese Seezungenröllchen werden am besten pochiert zubereitet.

Geschmack und Konsistenz

Die Seezunge ist ein wertvoller und exklusiver Fisch mit schneeweissem, festem Fleisch. Sie ist sehr zart und hat einen nussigen, lieblichen und dezent würzigen Geschmack.

Fangmethode

Trammelnetz und Kiemennetz
Das Trammelnetz (auch Spiegelnetz genannt) ähnelt einem Kiemennetz und wird für den Fang von bodenlebenden Fischarten eingesetzt. Sie bestehen aus drei vertikal am Boden angebrachten Netzen. Die äußeren Netze haben grössere Maschenöffnungen, in der Mitte ist ein feinmaschiges Netz, in dem sich die Fische verfangen. Die Oberseite der Netze ist mit einer Korkleine mit eingeflochtenen Schwimmern eingefasst. Unten sind die Netze mit einer Blei-Leine beschwert.
Kiemennetze sind rechteckige, senkrecht im Wasser hängende Netze. In einem Kiemennetz werden die Fische nicht eingeschlossen, sondern bleiben bei dem Versuch, durch die Maschen zu schwimmen, mit ihrem Kopf in diesen stecken. Am Zurückschwimmen werden sie dadurch gehindert, dass sie dabei mit ihren Kiemen in den Netzmaschen hängenbleiben.
Kiemennetze sind einfache, einwandige Netze mit einer auf den Zielfisch abgestimmten Maschengrösse.

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