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Rosenkohl & Kabis

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Rosenkohl und Kabis: Das unterschätzte Gemüse

Zugegeben: Rosenkohl hat nicht unbedingt das beste Image. Doch das liegt nicht am Gemüse selbst, sondern daran, wie Rosenkohl schmeckt, wenn er falsch zubereitet wird: Wird Rosenkohl zu lange gegart, schmeckt er bitter und verliert sein eigentlich nussiges Aroma. Richtig zubereitet jedoch zeigt der Rosenkohl, was wirklich in ihm steckt: Sein würziger Geschmack variiert zwischen mild-nussig und kräftig-herb, und so eignet er sich nicht nur hervorragend als Beilage für deftige Fleischgerichte, sondern ist auch solo ein wahres Multitalent: Als Auflauf mit Kartoffeln und Rüebli oder als cremige Suppe hat der Rosenkohl auch das Zeug zum vegetarischen Hauptgericht.
Kabis ist hingegen als Delikatesse aus der deutschen Küche bekannt, hauptsächlich in fermentierter Form als Sauerkraut. Dieses können Sie übrigens aus Kabis unkompliziert selbst herstellen, indem Sie den Kohl fein schreddern und im eigenen Saft gären lassen. Auf coop.ch können Sie sowohl Kabis als auch Rosenkohl kaufen und direkt zu sich nach Hause liefern lassen.

Wissenswertes über Rosenkohl und Kabis

Der Rosenkohl wird auch Sprossenkohl genannt und gehört, wie auch Blumenkohl und Brokkoli, zur Familie der Kreuzblütengewächse. Anders als zum Beispiel der weisse bzw. rote Kabis oder Wirsing, die zum Kopfkohl gehören, wächst Rosenkohl nicht als ein einzelner Kohlkopf, sondern bildet viele kleine Röschen an einem einzelnen Stängel. Von dieser Form leitet sich der Name ab. Geerntet wird Rosenkohl idealerweise erst nach dem ersten Frost, nur dann entfaltet er seinen ganzen Geschmack.
Seinen Ursprung hat das zartblättrige Gemüse übrigens in Belgien, dort wurde Rosenkohl im 16. Jahrhundert erstmals kultiviert und namentlich erwähnt. Vorläufer des Rosenkohls wurden jedoch bereits im alten Rom angebaut. Die Geschichte des Kabis reicht nicht ganz so weit zurück und beginnt in unseren Gefilden ebenfalls erst im 16. Jahrhundert, was seiner Popularität heute jedoch keinen Abbruch tut.

Rosenkohl und Kabis richtig zubereiten

Die Knospen des Rosenkohls schmecken fein, wenn sie nur kurz gekocht werden. Mit jeder Minute, die der Kohl länger gart, verliert er nicht nur an Vitaminen, sondern auch an Geschmack – der Rosenkohl schmeckt dann nämlich nicht mehr mild, süss und nussig, sondern wird schnell richtig bitter. Am besten gart man ihn also auf den Punkt, sodass die Blätter noch eine frische, grüne Farbe haben.
Um Rosenkohl gleichmässig zu garen, sollte man die äusseren Blätter vor dem Kochen entfernen und den Strunk kreuzförmig einritzen: Dadurch gart das Innere des Rosenkohls gleichmässiger durch und zugleich können die im Strunk befindlichen Bitterstoffe besser entweichen.
Tipp: Geben Sie ein wenig Natronpulver ins Kochwasser, um den bitteren Geschmack zu neutralisieren und den Rosenkohl bekömmlicher zu machen.
Auch Kabis sollte nur kurz kochen. Vor dem Kochen werden die äusseren Blätter und der Strunk entfernt. Für Kohlrouladen werden die Blätter des Kabis blanchiert, doch Kabis lässt sich auch in der Pfanne anbraten, roh als Kabissalat verzehren oder eben in Form von Sauerkraut haltbar machen.

Küchentipps für Rosenkohl und Kabis

Rosenkohl hat in der Schweiz von September bis März Saison. Pflanzen, die nach dem ersten Frost im November geerntet werden, schmecken übrigens besonders mild und beinahe süss. Bei coop.ch können Sie jedoch das ganze Jahr über Rosenkohl kaufen, entweder erntefrisch, wenn er Saison hat, oder als vitaminreiche Tiefkühlware. So können Sie auch im Sommer jederzeit den leckeren Rosenkohl geniessen und zum Beispiel in einem leckeren Gemüsesalat verarbeiten. Frischen Rosenkohl erkennt man übrigens an seinen geschlossenen Köpfchen, die sich fest anfühlen sollten und eine leuchtend grüne Farbe haben. Welk schmecken die Rosenkohlknospen nicht mehr gut.
Kabis wird von Mai bis Oktober geerntet, ist jedoch auch im Herbst und im Winter eine beliebte Beilage. Da Kabis auch heimisch in Gewächshäusern angebaut wird, können Sie das ganze Jahr über auf coop.de Kabis kaufen.
Tipp: Sowohl Kabis als auch Rosenkohl lassen sich problemlos haltbar machen. Haben Sie eine grosse Menge frischen Rosenkohl gekauft, können Sie ihn einfach einfrieren. Dafür blanchiert man die Knospen kurz in kochendem Wasser und gibt sie abgepackt in die Gefriertruhe, wo sie sich mindestens ein halbes Jahr lang halten. Frischer Rosenkohl bleibt im Gemüsefach des Kühlschranks etwa eine Woche lang frisch – am besten wickeln Sie ihn in ein leicht feuchtes Küchentuch.
Kabis wird hingegen meist als Sauerkraut fermentiert und so haltbar gemacht. Er lässt sich jedoch ebenso gut einfrieren. Dazu schneiden Sie den Kabis am besten vorher in feine Streifen, die Sie anschliessend kurz blanchieren. Sie sind dann in der Tiefkühltruhe bis zu acht Monate lang haltbar.
Haben unsere Anregungen Sie überzeugt? Dann kaufen Sie Ihren Rosenkohl und Kabis doch ganz einfach im Online Supermarkt von Coop und geniessen Sie schon bald gesunde Beilagen zu Ihren Lieblingsgerichten – ohne Schlange zu stehen oder Tüten zu tragen!