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Rind

Das Fleisch vom Rind ist äusserst vielfältig und reicht von sehr zarten, vollfleischigen Stücken wie Filet, Entrecote oder Huft bis hin zu kernigeren wie Schenkel, Brust oder Schulter. Nicht jedes Stück passt zur selben Zubereitungsmethode.
Die Zubereitungsmethode gibt dem Gericht die entscheidende Aromakomponente. Auch die Sauce und die Beilagen sind Träger des Geschmackscharakters. Diesen muss man bei der Wahl des Weins unbedingt respektieren.

Kalte Gerichte

Klassische kalte Gerichte mit Rindfleisch sind beispielsweise der Roastbeefteller, Carpaccio oder Tatar.
Tatar aus Rindfleisch kann man auf sehr viele verschiedene Arten würzen. Die klassische Marinade wird mit Ketchup, Worcestershire-Sauce, Eigelb, Senf, Kapern und Zwiebeln zubereitet und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Diese ist kräftig und opulent und je nach Geschmack unterschiedlich scharf. Zu einer milden Marinade eignen sich mittelkräftige flaschenvergorene Schaumweine und frisch-fruchtige Rotweine ohne Holzeinsatz, bei mehr Schärfe passen eher opulente Weiss- oder Rotweine.
Zu einem Roastbeefteller mit Pommes frites passt ein opulenterer Weisswein wie Naturaplan Bio Cigalus G. Bertrand Vin de Pays d'Oc.
Wird ein Carpaccio mit Olivenöl und Zitronensaft serviert, muss die Säure der Zitrone unbedingt berücksichtigt werden. Es empfehlen sich restsüsse Weissweine, die aber doch nicht zu schwer wirken, etwa Dr. Loosen Riesling Spätlese Bernkasteler Kurfürstlay.

Gebraten / grilliert

Wird das Rindfleisch gebraten, entstehen starke Röstaromen, die bei der Kombination mit dem Wein beachtet werden müssen. Ebenso entscheidend ist die Sauce, die man zum Gericht reicht.
Je deftiger und kräftiger die Sauce, desto opulenter darf auch der Wein dazu sein, man denke da an einen Châteauneuf-du-Pape oder einen modernen Monastrell aus Spanien. Ist die Sauce hingegen finessenreich und eher filigran-aromatisch wie eine leichte Kräuterbutter, dann sind elegantere Rotweine wie klassisch vinifizierter Rioja oder Brunello di Montalcino eine optimale Kombination.
Rinderbraten im Römertopf ist ein sehr delikates und fein-aromatisches Gericht. Lebt die Sauce von den Kräutern und vom frischen Gemüse, so passt ein elegant-komplexer Rotwein wie Les Arènes Cornas M. Chapoutier AO oder La Malora Langhe Nebbiolo DOC.
Für den Grill eignet sich besonders Rindfleisch mit einem etwas höheren Fettgehalt. So trocknet es nicht aus. Für die Grillade ist es ratsam, einen Wein auszuwählen, der opulent und üppig ist wie Bodega Septima Gran Reserva. Dies, weil grilliertes Fleisch sehr kräftig-röstig und rauchig ist und weil beim Grillplausch häufig auch eine Reihe von verschiedenen Beilagen gereicht wird, die sich auch geschmacklich zum Teil stark unterscheiden.

Geschmort

Schmoren kann man entweder in einem Topf auf dem Herd oder mit einem Bräter im Ofen. Schmoren ist eine Garmethode, bei der oft kräftige Röstaromen und eine sehr schmackhafte Sauce entstehen. Durch das lange und sanfte Garen aller Fleischstücke, des Gemüses und der Kräuter entsteht ein Gericht mit intensiver und vielfältiger Geschmacksprägung. Oft wird das Schmorgericht dadurch relativ schwer.
Dies verlangt nach einem komplexen Wein, der aber durchaus elegant und finessenreich sein darf, wie zum Beispiel einem Bordeaux aus einem klassischen Jahr oder einem traditionell vinifizierten Sangiovese aus der Toskana.
Boeuf bourguignon ist das klassische Schmorgericht aus Rindfleisch mit einem ausgesprochen saftig-fleischigen Aroma und kräftiger Sauce. Wie der Name schon verrät, stammt dieses sehr beliebte Gericht aus dem Burgund. Es liegt daher nahe, sich hier auch für etwas Burgundisches aus dem Keller zu entscheiden, etwa für Vosne-Romanée Bouchard AOC.