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Grenache

Bedingt durch ihren weitverbreiteten Anbau hat die Grenache viele verschiedene Namen: Cannonau, Garnacha, Alicante, Granaxa, Navarra, Rivesaltes, Roussillon und manche mehr. Und so unterschiedlich die Namen sind, so breit gefächert sind die Aromen im Wein der Grenache.

Die Grenache: Von Spanien aus in die Welt

Die Grenache ist die am vierthäufigsten angebaute Rebsorte der Welt. Ihr Ursprung liegt wahrscheinlich in Aragón, von wo sie sich in die Rioja und nach Navarra ausdehnte. In Spanien und Frankreich befinden sich die meisten Anbauflächen.
Auch in den Anbaugebieten in Übersee findet man diese Rebsorte recht häufig. Sie ist die vierthäufigste Sorte Kaliforniens, ist dort aber selten auf den Etiketten vermerkt, da sie für halbsüsse Roséweine oder als Grundbestandteil für den kalifornischen Portwein verwendet wird. Grenache wird in der gleichen Weise auch in Australien behandelt, wo sie mengenmässig gleich auf den Shiraz folgt.
Grenache ist eine ertragreiche Rebsorte und gedeiht am besten in einem sonnigen und windigen Klima. Die roten Beeren sind nur spärlich mit Farbpigmenten ausgestattet, sodass sie sich für die Roséwein-Herstellung sehr gut eignen. Auch Weisswein wird manchmal aus ihnen gekeltert. Jedoch gibt es auch die weisse Rebsorte Grenache Blanc.

Wein aus der Grenache: Wahre Aromen-Vielfalt

Die Trauben der Grenache sind arm an Tanninen und bringen vollmundige und würzige Weine mit hohem Zuckergehalt hervor. Die Sorte ist in Spanien und im französischen Midi weitverbreitet. Einer der besten Roséweine aus der Rebsorte Grenache, der Tavel, stammt aus dem Süden der Côtes du Rhône. In Châteauneuf-du-Pape, wo Grenache die wichtigste Rebsorte darstellt, wird sie mit einem Anteil von 90 Prozent zu konzentrierten Rotweinen ausgebaut. In Banyuls ergibt sie unverschnitten die gleichnamigen portweinähnlichen, angereicherten Weine.
Der hohe Zuckergehalt in den spanischen Grenache-Weinen führt zu Konzentration und Stabilität, nicht immer aber zu Eleganz. In der Rioja dominiert sie den Anbau und wird wegen ihrer wenigen Tannine als Ausgleich häufig mit Tempranillo verschnitten. Auf Sardinien heisst die Traube Cannonau und ergibt kräftige Weine.