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Sémillon

Der Ursprung dieser Sorte liegt in Frankreich. Ihr Anbau ist in den letzten Jahrzehnten sehr stark zurückgegangen. Aus diesem Grund haben sich im Jahr 2008 insgesamt 17 Weinproduzenten zusammengetan, um die Zucht von eigenen Sémillon-Rebklonen zu fördern.
Aus dieser Cépage noble werden einige der teuersten Weine der Welt hergestellt, so zum Beispiel die berühmten Sauternes aus dem Bordeaux. Wegen ihrer dünnen Schale werden die Sémillon-Trauben unter günstigen Bedingungen von der Edelfäule, der Botrytis cinerea befallen. Es verdunstet das in den Beeren enthaltene Wasser, und die übrigen Inhaltsstoffe der Trauben konzentrieren sich zu einem honigsüßen, dicklichen Saft mit hohen Säure- und Extraktwerten. Aus diesen rosinenartig geschrumpften Beeren wird die zähfließende Restflüssigkeit vorsichtig ausgepresst.
Sémillon wird in unterschiedlichen Verhältnissen mit Sauvignon Blanc verschnitten. Die beiden Rebsorten ergänzen sich hervorragend. Sémillon verfügt über Alkohol und Extrakt, Sauvignon über Säure und Aroma. Die Weine werden in Eichenfässern vergoren, und ihre Lagerfähigkeit ist nahezu unbegrenzt.
Vorteile dieser Rebe sind die hohen Erträge und die Resistenz gegen Krankheiten. Nachteil ist die Temperaturempfindlichkeit, wodurch Probleme mit der Säure und dadurch mit der Frische auftreten können.
In kühlen Gebieten wie Neuseeland oder im US-Staat Washington kann Sémillon eher grasig schmecken, sodass er an Sauvignon Blanc erinnert. Die größten Sémillon-Anbaugebiete außerhalb Frankreichs liegen in Chile, wo die Sorte nach Bordeaux-Vorbild mit Sauvignon verschnitten wird. Den Weinen fehlt aber oft die Eleganz der Vorbilder. Dieses Manko ist auch bei den meisten Sauvignon-Sémillon-Weinen Argentiniens festzustellen, die häufig unter dem Namen „Riesling“ verkauft werden.
Die besten Sémillon-Weine außerhalb Frankreichs sind im australischen Hunter Valley zu finden. Dort erzeugt man trockene, fette Exemplare mit hervorragender Eleganz.