Warenkorb

Ihr Warenkorb ist noch leer.

Fügen Sie ein Produkt hinzu und starten Sie Ihren Einkauf.

Gesamtsumme

Warenwert:
CHF
Liefergebühren:
CHF

Gesamt:

CHF

Scheurebe - eine aromatische Entdeckung

Kürzlich hat die Scheurebe das Jubiläum des 100-jährigen Bestehens gefeiert. Die Sorte wurde nämlich 1916 gezüchtet. Dabei handelt es sich um eine Kreuzung aus Riesling und Bukettrebe. Erfinder war ein gewisser Georg Scheu. Dies erklärt auch den Namen der Traube, die in ihrer intensiven Aromatik dem Sauvignon blanc ähnelt. Die Scheurebe sei jedoch im Geschmack filigraner und feiner, erklärt die deutsche Winzerin Eva Vollmer aus Rheinhessen, die als Spezialistin für diese Sorte gilt. Deutschland ist denn auch das Hauptanbaugebiet, sind doch damit rund 1500 der total 100'000 Hektaren Rebfläche bestockt.
Scheurebe besitzt bei weitem nicht das Renommée des Rieslings, Sauvignon blanc oder Chardonnay. «Sie besetzt jedoch eine geniale Nische», fügt Vollmer an. Oft auch als Diva bezeichnet, verlangt die anspruchsvolle Sorte hochwertige Lagen. Zu fette Böden verträgt sie nicht. Bevorzugtes Terroir sind Kalk- und Lössböden. Alte Rebstöcke bringen eine deutliche Mineralität in den Wein. Ebenso wichtig ist der Lesezeitpunkt. Wie beim Sauvignon blanc gilt die Devise: nicht zu früh, nicht zu spät. Nur dergestalt erhält der Wein eine Aromatik, die nicht zu «laut» und aufdringlich riecht.
Grosse Aufmerksamkeit lässt die ambitionierte Winzerin Eva Vollmer auch dem Ausbau angedeihen. Sie scheut sich auch nicht vor unkonventionellen Schritten. So wurde die Sorte im Jahr 2018 zum ersten Mal im Akazienholzfass ausgebaut. Vollmer versucht auf diese Art und Weise, einen neuen Stil von Scheurebe-Weinen zu kreieren: dicht, aber nicht holzbetont, spannungsreich, elegant und mit einem nicht zu exzessivem Duft. Eine Spezialabfüllung hat die Produzentin für die Edition Peter Keller reserviert (erhältlich exklusiv auf Mondovino). Das Resultat weiss in jeder Hinsicht zu überzeugen und belegt, dass die Scheurebe durchaus für höhere Ambitionen taugt und eine überaus spannende Alternative zu allseits bekannten Sorten sein kann. Und es ist der Beweis, mit welcher Vielfalt die Weinwelt immer wieder überrascht.
Schliessen
75cl

Scheurebe Grazie aus Akazie Eva Vollmer Edition Peter Keller

Deutschland, 2018

Durchschnittliche Bewertung: 5.0 von 5 1 Bewertung

Für diese Spezialedition hat Eva Vollmer Trauben aus durchschnittlich 40-jährigen Rebstöcken geerntet, die auf Kalkböden wachsen. Die Lage Hüttberg im deutschen Ort Ebersheim nahe bei Mainz ist aufgrund ihres Terroirs besonders geeignet für die Scheurebe. Die Sorte zeichnet sich durch eine relativ intensive Aromatik aus, die aber nicht aufdringlich ist. Die Nase des trockenen Weins offenbart einen Duft von gelben Früchten und würzigen Anklängen. Der Gaumen bietet eine saftige Frucht, reife Säure, schöne Eleganz und eine schöne, leicht salzige Länge, geprägt vom Terroir, auf dem die Scheurebe gewachsen ist. Köstlich animierend! Die „Grazie reifte im Akazienholzfass. Zum ersten Mal hat die Winzerin diesen Ausbau gewagt - und gleich reüssiert. Das Holz ist überhaupt nicht aufdringlich oder wie es Eva Vollmer formuliert: „Die Grazie trägt das Holz auf Händen.

22.95

Preis pro 10 Zentiliter
3.06/10cl
Nur online erhältlich