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Prickelnde Perlen

Es gibt eine breite Vielfalt an Schaumweinen. Sie werden unterschiedlich hergestellt. Das berühmteste Getränk ist der Champagner aus Frankreich, das beliebteste der Prosecco aus Italien.
Schaumweine sind erfrischend, animierend und erwärmen stets Herz und Seele. Ihr einzigartiges Merkmal sind die feinen Bläschen. Aber wie kommt die Kohlensäure in das Getränk? Viele prickelnde Perlen werden nach der „Méthode traditionelle“ produziert, das heisst die für die Bläschen notwendige zweite Gärung findet in der Flasche statt. Auf diesem Prozess beruht die so wichtige Schaumentwicklung. Bevor der Wein in die Flasche kommt, wird ihm ein Gemisch aus Wein, Zucker und Hefen zugesetzt. Die Lagerung auf der Hefe kann je nach Qualität mehrere Monate, aber auch einige Jahre dauern. Nach dem Rütteln und Degorgieren (entfernen des Hefedepots) kommt eine Dosage aus Wein und Zuckersirup dazu. Damit wird der Süssegrad des Schaumweins festgelegt.
Der berühmteste und renommierteste Schaumwein, der auf diese Art und Weise hergestellt wird, ist der Champagner. Seine Heimat liegt in Nordostfrankreich. Es kommen unterschiedliche Stile auf den Markt. Aber die meisten Produkte sind weiss, jahrgangslos und stets eine Cuvée aus verschiedenen Jahren und Lagen. Sie setzen sich in der Regel aus den Sorten Chardonnay, Pinot noir sowie Pinot meunier zusammen. Aber auch ausserhalb des prestigeträchtigen Anbaugebiets findet der geneigte Geniesser schäumende Preziosen. Bekannt sind etwa der Cava aus Spanien, der Sekt aus Deutschland und der Franciacorta aus Italien. Auch in der Schweiz entdecken zunehmend mehr Weingüter den Schaumwein als attraktive Ergänzung zu ihrem Sortiment und überraschen mit exzellenten Qualitäten.
Hierzulande ist jedoch der Prosecco aus dem Veneto der beliebteste Schäumer. Aus einem einfachen Grund: Er ist unkompliziert, frisch, fruchtig und preiswert. Im Gegensatz etwa zum Champagner geschieht beim Prosecco die zweite Gärung nicht in der Flasche, sondern in einem Drucktank. Dieses sogenannte Charmat-Verfahren ist weniger aufwendig und damit kostengünstiger. Grundlage für das italienische Getränk ist stets die relativ neutrale Sorte Glera. Die besten Prosecco-Beispiele kommen aus dem Bereich Cartizze.