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Silvia Heinrich

Die österreichische Spitzenwinzerin Silvia Heinrich führt im Burgenland einen Familienbetrieb. Das Gut J. Heinrich fokussiert sich ausschliesslich auf Rotweine.

«Ich lasse immer ein, zwei Fässer mit feinen Weinen liegen»

Im Gespräch erläutert die zweifache Mutter ihre Philosophie und wie die Mondovino-Exklusivität Cuvée Edition Peter Keller 2012 entstanden ist.
Silvia Heinrich, welche Art von Weinen wollen Sie produzieren?Silvia Heinrich: Ich will Weine keltern, die mir schmecken und Lust auf mehr machen. Sie sollen zudem ihre Herkunft widerspiegeln und meine Handschrift tragen.Wie äussert sich Ihre Handschrift?Silvia Heinrich: Weiche Weine mit sanften Tanninen gefallen mir weniger. Ich mag jene Beispiele, die Ecken und Kanten aufweisen und im Laufe der Zeit an Komplexität und Vielschichtigkeit zulegen.Mit dem Blaufränkisch besitzt ja das Burgenland eine einheimische, eigenständige Rebsorte.Silvia Heinrich: Sie passt sehr gut zu unseren Böden und zu unserem milden Klima, das zudem durch einen pannonischen Einfluss von Ungarn geprägt ist. Ich produziere sieben verschiedenen Weine in unterschiedlicher Stilistik, vom klassischen, im Stahltank ausgebauten Blaufränkisch bis hin zum Premiumwein «Cupido», der während 3,5 Jahren im Barrique reift.Warum wachsen trotzdem internationale Sorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot in Ihren Weingärten?Silvia Heinrich: Sie ergänzen den Blaufränkisch ideal und bringen mehr Komplexität in den Wein. Ich möchte keinen einzigen Rebstock missen.Ist das Cuvée «Edition Peter Keller» 2012, das Mondovino exklusiv anbietet, Ausdruck dieser Philosophie?Silvia Heinrich: Blaufränkisch dominiert in diesem Wein mit 50%. Zudem setzt er sich aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc sowie Merlot zusammen. Es ist so, dass wir von besonders feinen Weinen immer ein, zwei Fässer liegenlassen. Man weiss ja nie, ob es nicht einen speziellen Anlass gibt. Das war der Ausgangspunkt für diese hochwertige und exklusive Cuvée Edition Peter Keller. Ich habe mich sehr gefreut, diesen Wein zu keltern.Ist der siebenjährige Wein bereits reif?Silvia Heinrich: Für mich präsentieren sich die Weine nach sieben Jahren am schönsten. Grund: Alle sieben Jahr, so die philosophische Weltanschauung der Anthroposophen, treten wir Menschen in eine neue Phase ein. Für mich spiegelt sich das auch in den Entwicklungsetappen eines so besonderen und grazilen Weins wider. Er besitzt aber noch weiteres Alterungspotenzial von mehreren Jahren.War es für Sie schwierig, in die Fussstapfen Ihrer Eltern zu treten?Silvia Heinrich: Mich haben die Eltern nicht dazu gedrängt. Ich habe jedoch nie bereut, den Betrieb übernommen zu haben. Ich wache jeden Tag mit einem Glücksgefühl auf. Die Arbeit ist zwar streng, aber es ist für mich eine Verpflichtung, die Tradition weiterzuführen. Eine besondere Herausforderung besteht zudem darin, dass man der Natur ausgeliefert ist. Daher sind Winzer vielleicht demütiger als andere Berufsgruppen.Eine letzte Frage: Wie wichtig ist der Schweizer Markt für Sie?Silvia Heinrich: Die Schweiz ist der drittwichtigste Exportmarkt und mein Lieblingsmarkt. Ich bekomme viele Besuche aus der Schweiz und ein sehr gutes Feedback von den Kunden, welche Qualitätsprodukte schätzen.Interview: Peter Keller