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Weine des Grand Prix du Vin Suisse 2018

Der Grand Prix du Vin Suisse ist die grösste Prämierung von Schweizer Weinen und Winzern. Coop unterstützt den traditionellen Anlass als Hauptsponsor und fördert damit die einheimische Weinproduktion und die Freude am Genuss Schweizer Qualitätsweine.

Vinum Chefredakteur Thomas Vaterlaus im Interview

Jan Schwarzenbach: Was ist speziell einzigartig am GPDVS?Thomas Vaterlaus: Mit rund 3000 eingereichten Weine ist der GPDVS mit grossem Abstand der wichtigste Verkostungswettbewerb der Schweiz und der einzige, an dem Winzer aus der ganzen Schweiz teilnehmen. Im Verhältnis zur relativ kleinen Rebfläche in der Schweiz (ca. 15‘000 Hektar) ist es sogar der erfolgreichste Weinwettbewerb weltweit. Der GPDVS hilft den Schweizer Winzern, sich im stetig härter werdenden Wettbewerb gegen die ausländischen Weine zu behaupten. Und er ist auch «intern» wichtig. Er bringt die sprachlich und kulturell fragmentierte Schweizer Weinszene zusammen, beim Verkosten der Weine und bei der Gala der Schweizer Weine - Westschweizer, Tessiner und Deutsschweizer sitzen zusammen am Tisch.Jan Schwarzenbach: Was hat der GPDVS dem Schweizer Weinbau gebracht?Thomas Vaterlaus: Die Schweizer Winzer treten oft zu bescheiden auf, sie sprechen nicht gern über die stets besser werdende Qualität ihrer Weine. Der GPDVS verschafft ihnen medial die Bühne, die sie verdienen, besonders jeweils an der Gala des Schweizer Weins Ende Oktober, an der die besten Winzer geehrt werden. Wer hier in einer der 13 Kategorien zuoberst auf dem Podest steht, spürt das, nicht nur in Form von Aufmerksamkeit, sondern auch ganz konkret in Bezug auf die Verkaufszahlen. Ganz besonders prestigeträchtig ist der Spezialpreis «Weingut des Jahres», dass den betreffenden Winzern viel Schub verleiht. Claudio Tamborini, einer der bisherigen Gewinner des Titels, musste danach im Tessin sogar Autogramme geben… Weil auch ausländische Verkoster die Weine bewerten und zur Gala (Siegerehrung) ausländische Journalisten eingeladen werden, wird der Grand Prix heute auch international vermehrt wahrgenommen.Jan Schwarzenbach: Organisatorisch eine Meisterleistung. Wie funktioniert das so gut?Thomas Vaterlaus: Rund 160 Fachleute verkosten die Weine jeweils während rund einer Woche in Sierre im Wallis. Organisiert wird die Verkostung von der Vereinigung VINEA, die zusammen mit uns, der Zeitschrift VINUM, diesen Grand Prix durchführt. Die VINEA hat grosse Erfahrung in der Organisation solcher Verkostung, vor allem sehr gut geschultes Personal. Auch technologisch ist man bestens gerüstet. Die Verkoster müssen zum Bewerten der Weine keine Zettel ausfüllen, sondern nutzen modernste Tablet-Technik.Jan Schwarzenbach: Das ist jetzt die 12te Ausgabe, was hat sich entwickelt seit der 1sten Ausgabe?Thomas Vaterlaus: Ein Vergleich der Durchschnittsnoten über die letzten 12 Jahre zeigt, dass die Qualität der Schweizer Weine stetig zunimmt. Das ist sehr erfreulich. Zudem konzentrieren sich die Schweizer Winzer vermehrt auf heimische Sorten. Petite Arvine, Cornalin, Humagne Rouge, Räuschling, Completer aber auch neue Schweizer Züchtungen wie Gamaret und Garanoir sind im Aufwind. Einen Boom erleben auch die Schweizer Schaumweine.August 2018Grand Prix du Vin Suisse - grandprixduvinsuisse.ch

Grand Prix du Vin Suisse

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