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Moscato

Völlig zu Recht ist der Moscato-Wein das Aushängeschild der Piemonteser Winzer. Das leichte Prickeln dieses lieblichen Schaumweins wirkt an heissen Sommertagen belebend. Für Finesse sorgt die aromatische Muskat-Rebsorte Moscato Bianco. Dank einer grosszügigen Restsüsse passt der Moscato d’Asti wunderbar zu einem Dessert. Genauso gut kann er als Aperitif und solo genossen werden.
Moscato ist ein leicht prickelnder, süsser Schaumwein aus dem Piemont.

Was ist Moscato?

Ein Moscato ist ein leicht schäumender Süsswein aus Italien, der ausschliesslich aus der Muskat-Rebsorte Moscato Bianco gewonnen wird und mittels einer zweiten Gärung im Tankverfahren (Méthode Charmat oder Metodo Martinotti) seinen perlenden Charakter erhält.
Die weisse, kleinbeerige Muskat-Rebsorte gehört zur Gruppe der Muskateller. Bereits das intensive, an Orangen- und Holunderblüten erinnernde Bouquet zeugt von der Zugehörigkeit zu den Muskatweinen. Aufgrund seiner schäumenden Eigenschaft weist er dennoch ein ganz eigenes Gepräge auf.
Ein niedriger Alkoholgehalt von in der Regel 4,5 bis 6,5 Volumenprozent, eine bei nur 1,7 Kohlensäureüberdruck feine Perlage sowie ein aufgrund des Mindestzuckergehalts von 50 g/l lieblicher Ausdruck sorgen für einen ausgewogenen Charakter. Das perlende Getränk unterscheidet sich auch durch seine dezente Süsse und die aromatische Fruchtigkeit des Traubenguts von der Schwere einiger stiller Süssweine. Statt opulent wirkt es erfrischend und überzeugt durch seine Feinheit.
Um einen Schaumwein zu kreieren, erfährt der Traubensaft nach der Méthode Charmat eine zweite Gärung im Tank. Damit sich das prägnante Aroma der Muskat-Rebsorte erhält, wird der Most zuvor besonders schonend filtriert. Die Qualität sichert das DOCG-Gütesiegel über die staatlich kontrollierte Herkunft. Damit befindet sich dieser Muskateller auf der höchsten Qualitätsstufe und besitzt den Status eines Prädikatsweins.
Der Moscato d’Asti ist eine Piemonteser Spezialität. Ausschliesslich den Provinzen Asti, Cuneo und Alessandria kommt die Ehre zu, den finessenreichen Schaumwein herzustellen. In der Hügellandschaft der einstigen Grafschaft Monferrato wurde bereits vor 500 Jahren Moscato Bianco angebaut. Die sandig-kalkhaltigen Böden dieses Landstrichs sowie das günstige Mikroklima bewahren die konzentrierte Würze der Muskat-Rebsorte. 

Moscato-Wein verspricht perlenden Trinkgenuss

Dank des stark ausgeprägten fruchtig-blumigen Aromas, der milden Kohlensäure, der angenehmen Süsse und des guten Körpers bereitet der Moscato zu verschiedenen Gelegenheiten ein unvergessliches Trinkvergnügen.
Die Italiener trinken den Piemonteser Muskateller mit Vorliebe als Aperitif oder begleitend zu einer Nachspeise. Seine Leichtigkeit bereitet den Gaumen bestens auf die kommenden Köstlichkeiten vor. Als Dessertwein harmoniert der prickelnd-süsse Tropfen hervorragend mit Obst, leichtem Gebäck und cremigen Süssspeisen. Aber auch solo ist er ein Hochgenuss. Gerade an warmen Sommertagen belebt er die Geister. Im Alleingang genossen, kommen sein blumiges, nach Orangenblüten duftendes Bouquet sowie das fruchtige Aroma besonders gut zur Geltung. Der Geschmack dieses Muskatweins erinnert an Pfirsich, Muskat und Holunderblüte. In einer süsseren Variante schmeckt die Weinsorte nach Honig. Bei dem sogenannten Moscato d’Asti Vendemmia Tardiva sorgen die Einhaltung eines Mindest-Mostgewichts sowie die späte Ernte der überreifen Trauben mit ihrem konzentrierten Zuckergehalt für noch mehr Süsse.
Da die Kohlensäure des Moscato d’Asti nicht allzu lange vorhält, sollte dieser Schaumwein jung getrunken werden. Geht die Lagerung über ein Jahr hinaus, verliert er seine feine Perlage.
Eine weitere Spielart des Moscato-Weins ist der Asti Spumante. Grundlage hierfür ist der Moscato d’Asti. Den Schaum erzeugt in der Regel eine Tankgärung. Aber auch nach der Metodo classico, dem Flaschengärverfahren, entstehen hin und wieder Asti Spumantes. Da die Gärung später gestoppt wird, sprudelt der Spumante deutlich mehr. Im Vergleich zum Moscato d’Asti ist er extraktreicher und weist einen höheren Alkoholgehalt auf.
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Moscato d’Asti: Ein italienischer Süsswein

Sie sind ein Fan süsser Weine? Dann ist der Moscato d’Asti sicherlich nach Ihrem Geschmack. Hier lesen Sie mehr über den beliebten Süsswein – zum Beispiel, welche Eigenschaften ihn auszeichnen und mit welchen Speisen er harmoniert.
Im Gegensatz zum Asti Spumante perlt der Moscato d’Asti nur ganz leicht.

Was macht den Moscato d’Asti aus?

Im Gegensatz zum Asti Spumante perlt der Moscato d’Asti nur ganz leicht – der Gehalt an Kohlensäure ist nicht hoch genug, um den Süsswein als Perlwein bezeichnen zu können. Verschlossen ist er meist sogar mit einem herkömmlichen Weinkorken. Der Moscato d’Asti ist besonders für seine Süsse bekannt. Das liegt daran, dass die Gärung dieses Weissweins früh unterbrochen wird, sodass noch viel unvergorener Traubenzucker zurückbleibt. 
Weinliebhaber schätzen am Moscato d’Asti besonders die Säure am Gaumen, den Duft nach Holunder, Aprikosen, Rosen sowie Honig und die intensive goldgelbe Farbe. Im Geschmack schimmern ebenfalls Aromen von Äpfeln, Zitronen sowie Muskatnuss durch.

Zu welchen Speisen passt der Moscato d’Asti?

Dieser Weisswein überzeugt mit einer feinen Süsse und Aromen von reifen Früchten. Daher eignet sich der Moscato d’Asti besonders als Dessertwein – beziehungsweise als Abschluss nach einer Mahlzeit. Süsse Desserts werden optimal unterstrichen. Auch zu frischen Früchten wie Erdbeeren schmeckt der Moscato d’Asti vorzüglich. Wenn Sie es eher herzhaft mögen, können Sie auch wunderbar Blauschimmelkäse dazu reichen. Salate bilden ebenfalls das passende Gegenstück zum süssen Moscato.

Moscato d’Asti: Die süsse Perle aus dem Piemont

Hergestellt wird der süsse Weisse im schönen Italien – genauer gesagt im Piemont, und zwar vom Weingut Cantina Ascheri. Das Weingut wurde bereits im Jahr 1880 gegründet und ist seitdem im Familienbesitz geblieben. Die Anbauflächen betragen circa 28 Hektar und befinden sich mitten im Barologebiet, nahe der Gemeinde La Morra.
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