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Ddas Familienweingut Javet & Javet aus der Drei-Seen-Region

Geheimtipps aus der kleinsten Weinregion der Schweiz

Der Murtensee zählt weintechnisch gesehen zur Drei-Seen-Region mit dem Neuenburger- und Bielersee. Die Rebberge an den Südhangen des Mont Vully sind flächenmässig unter den Weinen mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung die kleinsten der Schweiz. Nur 150 Hektaren werden kultiviert.
Die Fläche wird unter den beiden Kantonen Fribourg und Waadt aufgeteilt, was hierzulande einmalig ist. Klein bedeutet in diesem Fall nicht minderwertig. Ganz im Gegenteil: Eine bedeutende Zahl an jungen, innovativen Winzern mischt die Szene mit exzellenten Weinen auf. Total sind es 24 Betriebe. Oft wird das ländlich geprägte, idyllisch gelegene Anbaugebiet am Murtensee mit seinen Sandsteinböden als die dynamischste in der Schweizer Weinlandschaft bezeichnet.
Zu dieser Einschätzung trägt das Weingut Cru de l’Hôpital bei, das seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Bürgergemeinde von Murten ist. Der Name stammt ebenfalls zu jener Zeit, als die Erträge des Betriebs an das damalige Spital flossen. Aber auch die Patienten durften sich als «Medizin» einen Schluck genehmigen. Heute führt der Önologe Christian Vessaz das historische Gut. 2002 wurden ihm als erst 25-Jährigen die Kellerschlüssel in die Hand gedrückt. Er rechtfertigte das Vertrauen und machte Cru de l’Hôpital zur ersten Adresse am Mont Vully. Auf 13 Hektaren werden als wichtigste Sorten Chasselas, Pinot noir und Traminer angebaut. Mit dem letztgenannten Wein ist der Betrieb, der seit 2012 biodynamisch arbeitet, im Mémoire des Vins Suisses vertreten.
Hinter Cru de l’Hôpital machen weitere Namen auf sich aufmerksam, etwa das Familienweingut Javet & Javet. Der Kopf ist Etienne Javet. Aber der Doppel-Javet ist ein Dank für die Unterstützung, die ihm seine Familie bietet und die ebenfalls in verschiedene Aufgaben involviert ist. Vor allem die Pinots noirs überzeugen aus diesem Betrieb. Aber auch zahlreiche andere Sorten kommen zu ihrem Recht. Der Führer «Gault Millau» hat Etienne Javet 2021 zum «Rockie des Jahres» gekürt. Die gleiche Ehre erhielt vor drei Jahren Fabrice Simonet vom Gut Le Petit Château. Zusammen mit seinem Bruder Stéphane werden auf diesem Betrieb wegweisende Weine gekeltert. Das initiative und engagierte Duo scheut sich auch nicht, für einen Premiumwein nahezu 100 Fr. zu verlangen. Warum soll das hierzulande nicht möglich sein, wenn die Qualität überragend ist? Die gleiche Einschätzung gilt für den preiswerteren, hervorragend gelungenen Diolinoir 2018, der für die Edition Peter Keller selektioniert worden und exklusiv auf Mondovino erhältlich ist.