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Kleine Flaschen, grosser Genuss

Schaumweine sind erfrischend und leicht zu trinken. Die Stilistik hängt vom Produktionsverfahren ab. Genuss ist in jedem Fall garantiert, egal ob Champagner, Prosecco und Co. aus der kleinen oder grossen Flasche kommen.
Wenn Herr und Frau Schweizer einen Lieblings-Schaumwein haben, dann ist es sicher der Prosecco aus dem Veneto. Bei festlichen Angelegenheiten darf es dann aber schon einmal einen Champagner sein. Allerdings wird man damit dem Luxusgetränk aus der berühmten französischen Appellation nicht ganz gerecht: Der Schaumwein und auch andere perlende Preziosen aus Ländern wie Spanien, der Schweiz oder Deutschland eignen sich nämlich als perfekte Essensbegleiter. Selbst ein ganzes Menü kann man damit bestreiten. Die erfrischenden Schaumweine bereiten auch als Apéritif, egal ob zu Hause auf dem Balkon, im Garten oder unterwegs an einem lauschigen See oder Strand, viel Genuss.
Schaumweine sind leicht zu trinken, aber schwer herzustellen. Grund: Jedes Getränk macht zwei Gärungen durch. Dabei gibt es unterschiedliche Produktionsverfahren. Die einfachste Methode: Dem Weiss- oder Roséwein wird Kohlendioxid zugefügt. Merkmale dieser günstigen Produkte sind die grossen Blasen. Etwas anspruchsvoller ist die Tankmethode. Die für Schaumweine typische zweite Gärung, welche die Kohlensäure hervorruft, findet in einem grossen Drucktank statt. Anschliessend wird eine Dosage - sie ist für den Süssegrad verantwortlich - beigegeben. Die Produkte sind fruchtbetont und wenig komplex. Bekannteste Beispiele sind Prosecco und Lambrusco. Zunehmend im Trend liegen sogenannte Pet Nats, leicht schäumende Naturweine. Diese werden nach der sogenannten Méthode Ancestrale produziert. Die erste Gärung im Stahltank oder Barrique wird gestoppt und der Wein mit Restzucker in die Flasche abgefüllt. Dort gärt er für mindestens zwei Monate weiter und ist dann trinkfertig.
Die anspruchsvollste und die komplexeste Variante ist die traditionelle Methode. Zum vergorenen Grundwein fügen die Produzenten eine Mischung aus Wein, Zucker und Hefe bei. Die zweite Gärung erfolgt dann in der Flasche, wobei der Wein über Monate, teilweise über Jahre auf der Feinhefe liegt. Nach dem Rütteln wird die Hefe entfernt und der Wein nachher mit der Dosage aufgefüllt. Grosses Vorbild für alle sind die Champagner. Auf die gleiche Art und Weise werden der spanische Cava, die französischen Crémants, die deutschen Sekte oder hochwertige Schweizer Schaumweine erzeugt. Die Produkte aus unterschiedlichen Anbauregionen sowie die verschiedenen Verfahren führen zu einer grossartigen Vielfalt. Dies kann nur eines bedeuten: Perlende Preziosen sind nicht nur an Festtagen, sondern jederzeit eine kleine oder grössere Sünde wert.
Peter Keller