Warenkorb

Ihr Warenkorb ist noch leer.

Fügen Sie ein Produkt hinzu und starten Sie Ihren Einkauf.

Gesamtsumme

Warenwert:
CHF
Liefergebühren:
CHF

Gesamt:

CHF
Die österreichische Winzerin Pia Strehn, die «Miss Rosé» des Landes.

«Rosé ist ein faszinierender Wein»

Die österreichische Winzerin Pia Strehn, die «Miss Rosé» des Landes, fokussiert sich auf diese Spezialität und erklärt im Interview ihre Beweggründe.
Das Familien-Weingut Strehn aus dem Burgenland produziert fünf verschiedene Roséweine und hat exklusiv für die Edition Peter Keller eine Spezialabfüllung aus Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah kreiert. Lokomotive im Familienbetrieb ist Pia Strehn.
Pia Strehn, wie sind Sie auf den Rosé gekommen?
Ich habe einst zahlreiche Rosés aus tiefstem Interesse degustiert. Rosé wurde dann so richtig ernsthaft bei uns im Betrieb aufgegriffen. Ich wollte meine eigenen Vorstellungen für einen qualitativ hochwertigen Wein verwirklichen und mehr Vielfalt in diese Weinkategorie bringen.
Was zeichnet einen guten Wein in Pink aus?
Rosé ist nicht einfach ein Abfallprodukt eines mittelmässigen Roten, sondern ein eigenständiges Gewächs. In den Rebbergen wählen wir entsprechend spezielle Parzellen für die Produktion aus. Grosse Bedeutung haben der richtige Lesezeitpunkt und die schonende Verarbeitung der Trauben. Schliesslich zählt das Resultat im Glas, wobei die Harmonie, die Balance das wichtigste Kriterium ist. Zudem ist der Wein trocken, frisch, charaktervoll und füllig mit einem weichen Körper und einer Aromenvielfalt. Wir vergären unseres Rosés spontan mit wilden Hefen. Die Weine sollen einen lockeren, genussvollen Lifestyle vermitteln.
Wie viele Rosés findet man in Ihrem Sortiment?
Wir produzieren inzwischen fünf verschiedene Roséweine, einen Blaufränkisch und eine Cuvée als Basis. Dann gibt es limitierte Abfüllungen sowie den «Elephant im Porzellanladen» als Spitze in der Qualitätshierarchie. Es handelt sich um eine neue Kategorie von Rosé. Er bricht durch seinen Ausbau in 500-Litern-Fässern mit den üblichen Konventionen für diese Weine - eben der Elephant im Porzellanladen. Meine Version bestand darin, das cremige Mundgefühl eines weissen Burgunders zu erreichen, so quasi ein «Rosé Montrachet».
Dieser Wein wurde einst als bester Rosé Österreichs ausgezeichnet. Seither tragen Sie den Titel «Miss Rosé». Ehrt Sie das?
Für mich ging damit ein langersehnter Traum in Erfüllung. Ich investiere viel Energie und Arbeit in die Roséweine. Daher freut mich der Titel als Beweis für mein Engagement.
Bleibt ein Rosé ein Trendgetränk?
In der Tat boomen die Weine seit einigen Jahren. Es sind andere Tropfen, die es sonst nicht gibt. Sie sollten allerdings etwas Aussergewöhnliches darstellen, um eine Berechtigung zu haben. Zudem sind Rosés je nach Stilistik der Weine vielseitig einsetzbar, vom Apéro bis hin zu deftigen Speisen wie beispielsweise eine Blutwurst.
Interview: Peter Keller