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Was ist typisch an Schweizer Weinen?

Die Schweiz ist ein kleines Weinland. Aber in allen 26 Kantonen stehen Reben. Nicht nur das: Wir trinken unseren Rebensaft faktisch selber, denn lediglich 1 bis 2% der Produktion wird ins Ausland exportiert. Dieser kleine Anteil hat Gründe. Die Geniesser schätzen das einheimische Schaffen, zumal die Qualität der Weine in den letzten zwei Jahrzehnten massiv gestiegen ist. Zwar beansprucht die Walliser Genossenschaft Provins einen Zehntel der gesamten Produktion für sich. Aber typisch Schweiz: Viele kleine Betriebe in allen sechs Anbaugebieten sorgen für eine grosse und grossartige Vielfalt an Rebsorten und an unterschiedlichen Weinstilen. Preislich vermag unser Land namentlich im Spitzenbereich mit der ausländischen Konkurrenz mithalten und ist teilweise gar überlegen. Angesichts der hohen Kosten bleibt den Winzern gar nichts anderes übrig, als ein gutes Niveau zu produzieren.
Viele Schweizer Weine sind früh zugänglich und genussbereit. Die besten Beispiele, egal ob Pinot noir aus der Bündner Herrschaft oder Merlot aus dem Tessin, können jedoch problemlos zehn und mehr Jahre gelagert werden. Was typisch für viele Crus ist: Sie sind nie zu schwer oder zu opulent. Vielmehr präsentieren sie sich mit einer schönen Balance von Körper und Struktur. Die Säure ist nie dominant, namentlich bei den beiden weissen Hauptsorten. Sowohl Chasselas als auch Riesling-Silvaner sind eher säurearm. Obwohl dieses Duo zusammen mit dem Pinot noir mehr als die Hälfte der Rebfläche von rund 15'000 Hektaren besetzt, wird eine Vielzahl von Spezialitäten kultviert - vom Walliser Petite Arvine über den Bündner Completer bis hin zum Gamaret in den Westschweizer Gebieten. Die Schweiz ist jederzeit einen Schluck wert, wie auch die beiden Beispiele zeigen: