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Roséweine im Trend

Weine in Pink boomen. Sie werden aus den unterschiedlichsten Rotweinsorten produziert. Die Tropfen sind fruchtig, frisch, tanninfrei und stehen daher bei den Konsumentinnen und Konsumenten hoch im Kurs. Rosés werden in fast allen Anbaugebieten produziert. Die Klassiker kommen aus der französischen Provence. Aber auch unsere weitere Auswahl aus Spanien, Italien und der Schweiz verspricht unbeschwerten Genuss.

Die unterschiedlichen Macharten von Roséweinen

Saignée

Bei diesem Verfahren produziert man in erster Linie eigentlich einen Rotwein, aber gleichzeitig auch einen Rosé. Ein paar Stunden nach der Maischegärung werden rund 20 % vom Most aus dem Tank entfernt respektive «zur Ader gelassen ». Saignée bedeutet nämlich Aderlass. Der so gewonnene rosa farbene Most wird wie ein Weisswein kühl vergoren. Der verbleibende Most wird mit den Schalen zu einem besonders kräftigen und farbintensiven Rotwein ausgebaut.

Direkte Pressung

Bei dieser Methode kommen die Rotweintrauben, häufig zusammen mit den Stielen, direkt auf die Presse, wo sie langsam und schonend abgepresst werden. Schalen und Saft haben keinen oder nur einen sehr kurzen Kontakt. Aus diesem Grund entsteht ein sehr hellfarbener Wein mit einem zarten Rosa. Auf diese Art und Weise werden beispielsweise der beliebte Dôle Blanche aus dem Wallis oder der White Zin (Zinfandel aus Kalifornien) produziert.

Kurze Mazeration

Die Trauben werden abgebeert und gemahlen. Nachher kommt die Maische, das Gemisch aus Saft, Häuten und Kernen, in einen Gärtank. Bei der einsetzenden Gärung werden die ersten Farbstoffe aus den Schalen ausgelaugt. Nach rund vier bis sechs Stunden wird der rosa gefärbte Wein von den Schalen weggenommen und wie ein Weisswein fertig und kühl vergoren. Diese Methode wird häufig und weit verbreitet angewendet.

Rosé - zu welcher Gelegenheit?

Federweisse und leichte, liebliche Roséweine aus der Schweiz, Frankreich und Portugal sind ideal zum Aperitif. Serviert man zum Wein Oliven, getrocknete Tomaten und Käse, so passt ein kräftiger Rosato aus der Toskana oder Apulien.
Der Rosato passt ebenso zu Pasta mit Sugo oder Meeresfrüchten. Mit einem spanischen Rosado zu Tapas kann nichts schief gehen. Die kräftigen Rosé aus Südfrankreich wie «Tavel» und «Bandol» harmonieren mit Fisch auf Fenchel, Olivenöl und Kräutern ebenso wie mit Grilladen. Die Rosé aus der «neuen Welt» sind gute Begleiter zur asiatischen Küche und Currygerichten.
Zum Picknick-Korb gesellt sich eine Kühlbox, denn ein frischer Rosé ist ein guter Begleiter zu Terrinen, Pasteten und kaltem Fleisch (Rohschinken, Trockenfleisch, Aufschnitt, kalter Braten) sowie zu kalten Meeresfrüchtehäppchen.
Roséweine leben von ihrer jugendlichen Frische. Sie eignen sich nicht für eine lange Lagerung in der Flasche und sollten innerhalb von ein bis zwei Jahren getrunken werden.

Rosé ist nichts anderes als ein fruchtiger, tanninfreier Rotwein mit nur wenig Farbe.

Timothée Boltz, Dipl. Ing. agr. und Önologe